Donnerstag, 28. Februar 2013

Killercats und Killer Dusche

Killer Cats 
Zuhause!  Zuhause! Katzen knuddeln, verstopfte Toilette, Pizza und Limo --- erst einmal ankommen und schon wieder Chaos. Nach anfänglichem Fremdeln war die Freude der beiden Kater groß, so groß, dass sie ihren halben Pelz an mir verteilten, mir nicht von der Seite wichen, sogar die Gehhilfen anschmusten. Ich bin früh ins Bett. Das Bein tat weh, ich war erschöpft und die beiden Fellnasen einfach nur anhänglich, Soleil legte sich links an den Hals und fing an zu schnarch-schnurren, treppelte   (der sogenannte Milchtritt), was er sehr selten macht und Grey kuschelte sich in die rechte Armbeuge und schnurrt-seufzte wohlig. Als ich heute morgen aufwachte lagen wir drei immer noch in genau der gleichen Position. Verschlafene Augen blinzelten mich an und langsam wurden wir wach, Das heißt die Kater waren es. Sie schlichen durch die Zimmer, erwarteten dass ich mit schlich und weil ich es ihnen nicht gleich tat kamen sie zurück und begannen mir ein Ständchen zu singen. Die Lasermaus verschaffte mir noch ein paar Minuten Ruhe, dann stürmten sie  das Bett und schmusten mich fast zu Tode. Alles war gut bis einer der Beiden - ich hatte die Augen zu und lag auf der linken Seite - ein Satz tat und....
Mein Schmerzensschrei muss das halbe Viertel geweckt haben, Es war wie eine Explosion im  Bein und Kopf gleichzeitig. Mir blieb der Atem weg, und ich heulte los ohne es zu wollen. . Bewegungsunfähig lag ich auf der Seite und atmete flach und schnell - bis die Schmerzwellen nach ließen.
Einer der beiden war mit vollem Gewicht auf der geklammerten Naht gelandet (die verborgen unter der Decke lauerte) - der Schmerzimpuls kam zeitgleich im Hirn an und ließ mich schreien - es tut jetzt noch weh. Und nach anfänglicher Scheu schaute ich nach. Da lag die geklammerte Naht in ihrer ganzen Schönheit - unschuldig unter der glänzenden Schutzfolie. Ich schaffte es irgendwie aus dem Bett, krückte ins Bad, dort lauerte die nächste Herausforderung: als nur Wannenbesitzerin und *Ich-möchte-jetzt-duschen-Frau* hatte ich ein Problem: wie über den Wannenrand kommen?
Den Klappstuhl hatte mir Rosemarie gestern schon ins Bad gestellt. Also ausziehen und erst einmal setzen. Das verletzten Bein über den Wannenrand heben. Kurze Verschnaufpause. Schmerzwelle ahoi.
Dann das zweite Bein in die Wanne  - dann sich an der Duschvorrichtung hochziehen und endlich duschen --- fröhlich trällerte ich ein Liedchen als -
als beide Kater plärrend vor der Dusche auftauchten. Ein Schwenk mit der Brause und ein doppelstimmiger Protestschrei hallte durch die Wohnung. Ich summte fröhlich weiter und die Kater ließen mich in Ruhe fertig duschen.
Jetzt kann ich beobachten wie beide vorsichtig ins Bad schielen und die Ursache des Regenschauers suchen. Und dann bekommen sie ihr Leckerli - Frau muss sich ja tarnen ...

=^.^=

Kommentare:

  1. Sprühregen, Marianne?

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  2. oh, das stelle ich mir übel vor, wenn so ein tiger volle kanne auf die op-narbe hüpft...
    ich hatte früher immer eine wasserpistole parat, wenn ich meine tiger von etwas abhalten wollte - auf einmal kam ein strahl aus dem nichts und ich hab ganz unschuldig geguggt ;-)
    lg
    sabine v. liebstöckelschuh

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