Mittwoch, 27. März 2013

Granny's - oder wozu einen der Lagerkoller treiben kann (Häkelmania Teil III)

Die letzten Tage des Winters und die ganzen Tagen an den Krücken machen mich langsam aber sicher mürbe. Ich soll ja nicht mit abgeknickten Bein sitzen, da es den Lymphfluss behindert und damit auch die Heilung. Ich habe das Ganze auch unterschätz, acht Wochen maximale Belastung von 20 kg ziehen sich ganz schön.
In dieser halb liegenden Position, in der ich den Großteil des Tages verbringe, kann man schlecht stricken, aber man kann etwas anderes machen - häkeln. Und bei der ganzen Warterei bei diversen Ärzten habe ich immer einen Wollknäul und Häkelnadel dabei. Gerade vernadle  ich alle Wollreste die ich finde:

Das schöne an echten Grannys ist - die ursprünglichen wurden tatsächlich nur aus Wollresten gemacht, wie die original Patchworkdecken aus übrig gebliebenen Stoffresten. Es sind traditionelle Handarbeitstechniken aus einer Zeit in der man nicht verkommen ließ.


Also nadle ich gerade was das Zeugs hält:


Das schöne dabei: ich kann die ganzen Muster ausprobieren, die ich die letzte Zeit gesehen habe.


Es wird alles  verwurstet, äh verhäkelt, was mir vor die Nadel kommt....

Die Katzen haben auch ihren Spaß, und ich muss aufpassen, das Soleil mir nicht ständig die Wolle aus dem Korb mopst. Die Wolle könnte ich dann nämlich den Hasen geben.
Falls ihr ein Muster sehr, was euch gefällt, dann schreibt mich an . ich kann euch gerne die *Häkelschrift* schicken.

Eine feste Masche, ein Stäbchen, ein Loch----

1 Kommentar:

  1. Wie schön deine Reste verarbeitet werden!
    Da ich grad so oft an meine ferne Tochter denke und sie so vermisse hab ich begonnen für sie eine Kuscheldecke zu häkeln- jeden Tag ein bißchen- kein besonderes Muster- einfach nur so vor mich hinhäkeln- das ist auch eine gute Therapie!
    Grüßle
    V.

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