Samstag, 13. April 2013

Frühlingserwachen

die Müdigkeit sitzt tief im Herzen
baut' im Winter ihr Nest in mir
mit den ersten Sonnenstrahlen
streckt sie die Fühler aus
und lenkt mich schnellen Schrittes
zur nächsten grünen Wiese

dort bette ich mein müdes Haupt
ins frisch ergrünte Kissen
der Sonnenschein hüllt sanft mich ein
so warm und weich und neckisch leicht
schon streck' ich meine Glieder aus
und schließe meine Augen

auch wenn ich's träum'
bin doch zuhaus
hör' ich die Bienen summen
ganz leise zwar, doch auch recht laut
hör' auch das Gras ich sprießen
schon wächst es fast ins Ohr hinein

im Traum trag' ich den Frühlingskranz
aus kleinen, weißen Blüten
verwachsen mit dem Boden schon
will ich nicht mehr erwachen
so ruhe ich  still und  seltsam ruhig
der Wind singt mir sein Lied

der Tag neigt sich dem Ende zu
die Sonne küsst den Boden
die Nacht greift klamm mit dunkler Hand
und kühlt auch noch das Gras
so öffne ich dann doch die Augen
und höre auf zu ruh'n

m-k. 2013









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