Freitag, 12. April 2013

Prüfungen

Nein nicht ich,,,, aber hier in der Klinik finden gerade die Abschlußexamen für die Physiotherapeuten statt und es werden natürlich *Übungs- und Vorführobjekte* gesucht.
Ich war eines davon - von den Objekten. Das erste mal am Dienstag, Und bei den Prüfern hatte sogar ich Angst - hui, da ging es mal ganz schnell auf die Zeitreise und ich war wieder in meiner mündlichen Prüfung auf der Modeschule.
Ich musste meiner Mathelehrerin eine *doppelseitig genähte Pattentasche* erklären und die hat es nicht kapiert. In meiner Verzweiflung faltete ich den ganzen Krempel aus Papier und sie *ah, jetzt habe ich es kapiert....*
Aber zurück zu den Prüfungen hier. Am Dienstag taten mir die Prüflinge echt leid, aber die werden ja dann auch auf Menschen wie mich losgelassen und könnten, wenn sie nicht gut sind, einiges versauen.
Gestern war eine andere Schule zu den Prüfungen hier und die Ausstrahlung war eine ganz andere. Klar, Prüfungen machen immer Angst, Prüfer müssen streng sein, aber die hatten eine freundlich strenge Ausstrahlung - so wie der alte Dumbledore aus Harry Potter, nur weiblich.
Das Mädel, bzw die junge Frau, war sicher und sehr straight und hat es gut überstanden - so wie ich auch. Was ich wirklich nett fand, war als die Prüfer mir zum Schluss ein kleines Dankeschön überreichten - dafür, dass ich mir anderthalb Stunden Zeit genommen hatte -

Kleines Geschenke erhalten.....
 Wir haben ja nicht nur Krankengymnastik, sondern auch *Beinschiene* sieht aus wie ein Folterinstrument, aber man kann im Bett liegen bleiben und das Bein wird bewegt:

Folter der modern Art
Die Beinschiene soll die Beweglichkeit des Beines fördern .... und ist nicht halb so anstrengend wie die Physio.

Ich hoffe ja, dass ich am Samstag gehen darf - wenn das Bein abschwillt... es ist schon schmäler geworden, aber ich werde jetzt jeden Abend *Mumifiziert* - Schwester K. hat mir gestern einen professionellen Kompressionsveband verpasst, da wackelte nichts mehr :

*Mumie on the bed*
Sieht nicht besonders aus, aber hilft. Und ich will heim.
Jeden Abend stehe ich am Fenster, hebe den rechten Zeigefinger und murmle:

*nach Hause telefonieren*


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen