Donnerstag, 16. Mai 2013

Stuttgart schönste Plätze - Teil IV - bei den heißen Wassern

Stuttgart ist eine Bäderstadt. Stuttgart hat nach Budapest die zweithöchste *Schüttung* der Mineralquellen und doch werde ich heute nicht über die Mineralquellen referieren, sondern euch von einer kleinen Oase in der Nähe des Kursaals und dem Mineralbad Cannstatt erzählen.
Vom Stuttgarter Hauptbahnhof - bzw von dessen Reste - aus kann man bequem mit der sogenannten Stadtbahn nach Cannstatt gondeln. In Stuttgart heißt das U-Bahn, auch wenn diese Bahnen fast die gesamte Strecke oberirdisch fahren, außer im Stadtzentrum, da beherrschen die Autos die Straßen. Klar kann man auch die S-Bahn nehmen oder das Auto, aber nehmt ruhig die U-Bahn und steigt dann auf der Strecke in die 2er um.
Sobald man die Innenstadt verlässt und auch den Cannstatter Wilhelmsplatz wird es ruhiger. Am Kursaal verlässt man die Bahn und sieht - Baustellen, das ist die Krux in Stuttgart: man erntkommt im Moment kaum der Bauwut.
Aber:
dreht man sich um steht man vor einem kleinen, entzückenden Park, dessen Ruhe, die er ausstrahlt,   einen sofort einfängt.


 Jedesmal, wenn ich um die Ecke bin, wünsche ich mir ein Strandtuch, um mich auf die Wiese zu werfen, denn das ist in Stuttgarts Parkanlagen immer erlaubt, außer ein Schild weißt die Wiese als Futterwiese für den Tierpark Wilhelma aus.

Gestern war ich wieder da, den die Sportklinik Cannstatt ist um's Eck und ich musste zur Nachkontrolle. Und jedesmal genieße ich das Grün und die Ruhe des Parks.
Und die alten Kastanienbäume, direkt an den Bahnanlagen.
Direkt am Eingang steht ein kleiner Brunnen, aus dem Mineralwasser sprudelt, das Wasser riecht etwas... der Lautenschlägerbrunnen. Es ist *staatlich anerkanntes* Heilwasser. Über den Link erfahrt ihr mehr.


Der Brunnen ist Teil des Parks und der Park ist Teil der sogenannten Kursaalanlagen und die gehören natürlich zum Kursaal, auf dessen Rückseite sich ein sehr feiner Biergarten etwas versteckt. Leider ist der im Moment auch geschlossen - eben wegen dieser Baumaßnahmen.


Hinter Bauzaun und Container einer der für Stuttgart so typische Bauten, bei denen er olle Wilhelm der I. seine Finger im Spiel hatte - der große Kursaal.
Wilhelm hat ja auch die Grabkapelle in Untertütkheim schaffen lassen - ich habe euch das ja schon vorgestellt, wenn ihr es noch nicht gelesen habt könnt ihr hier es tun.
Es lohnt sich, auf alle Fälle, immer ein Handtuch und Badezeugs dabei zu haben, um einen Abstecher in das Mineralbad Cannstatt zu machen. Der Alterdurchschnitt liegt hier allerdings bei gefühlten 70 Jahren - was das Bad aber auch sehr gemütlich macht und die Anlage ist klein, aber sehr fein.
Ich freue mich schon darauf, wenn die Krücken weg sind, dort wieder zu entspannen - es lohnt sich auf alle Fälle.

-seufz-

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