Montag, 3. Juni 2013

Mein wilder Garten - oder Großstadtkatzen im Citydschungel

Heute mal Pause vom London und Depeche Mode Hype. Meine Tiger und ich sind ja aus sehr unterschiedlichen Gründen Stubenhocker. ich habe die beiden als Wohnungkatzen bekommen, aber es zieht sie schon wirklich nach draußen. Also mache ich mein Möglichste sie zu unterhalten.
Wir *Fensterln*, dass heißt wir hängen zu dritt am geöffneten Badezimmerfenster ab und lauschen dem Stadtverkehr und dem Zwitschern der Hinterhofspatzen. 
zwischen den Kastanienbaumblättern sieht man die Blüten der Klematis

Für die Beiden ist es immer ein *Hach* und *gespannt herumguck* mit gestellten Barthaaren und gespitzten Ohren, mit Schmuseattacken und begeisterten Mauzen. Es reicht schon, wenn ich in Richtung Badezimmer schleiche, dass die Beiden begeistert voraus rennen und plärrend am Fenster stehen. 
Ganz gespannte Aufmerksamkeit
Nun, heute passierte etwas Außergewöhnliches: direkt vor uns ließ sich eine Meise nieder und zwitscherte sich einen ab. Meine beiden Citytiger drehten praktisch auf Knopfdruck ab, und gaben meckernde Laute von sich. 


Die Meise dachte sich ihren Teil und hüpfte von Ästchen zu Ästchen und ich musste die Kater beruhigen. Also schloss ich das Fenster und kam damit vom Regen in die Traufe: jetzt plärrten die Beiden mich die ganze Zeit an und forderten mich zum spielen auf.
Also Lasermaus gezückt und wildes Jagen veranstaltet.
Jetzt liegen die Beiden friedlich, wie kleine Unschuldengel, auf der Couch.
Aber ab un zu öffnet sich ein Auge ein Spalt breit.
Ich stehe unter Beobachtung.

=^.^= 

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