Freitag, 26. Juli 2013

bees, bees, honeybees - Honigmäulchen -Bssssssssssssssbssssssssssssbsssssssssss

Schön. Klasse. Was schreibe ich Veganerin bitte schön zum Thema Honig?
Aber genau das ist das Thema der Blogparade von Küchenatlas und ich wollte mal wieder teilnehmen.  Also was schreibe ich? *Honey, I washed the kids*?  Nein, so heißt schon eine Seife von Lush, aber Moment mal.... Stimmt, ich habe ein Glas Honig im Küchenschrank stehen, und der ist echt lecker. Dieser Honig wurde mir aus Portugal mit gebracht - neben Erdnussbutter, Orangen und Mandarinen, direkt vom einem Biobauer, und dieser Honig ist wirklich lecker.


Bei Honig denken viele ja sofort an Langnese. Nicht ans Eis, sondern an diese Plastik-drück-drauf-Flaschen. Irgendwie hat sich diese Fernsehwerbung auch bei mir eingebrannt. Mit dem Honig aus Portugal - übrigens Mandelblütenhonig - hat das wenig zu tun.
Normalerweise nehme ich als Honig*Ersatz* Agavensirup, aber ich bin nicht ganz so ein süßer Frühstücker.
Was mich beunruhigt ist das massenhafte Sterben der europäischen Kulturbienen, um so mehr hat es mich gefreut, als ich in meiner dreiwöchigen Verbannung in Nordhessen (sehr viel Gegend, aber sehr leckere Kirschen) jede Menge der fleißigen Flügeltiere beobachten konnte (ich hatte massig Zeit). Vielleicht war das auch keine Wildbiene, sondern eine Schweb-irgendwas, aber im ersten Moment dachte ich es sei eine und sie setzte sich auf eine Seite meines aufgeschlagenen Buches und ich ließ sie da sitzen, auch als ich die Seite fertig hatte.


Honig. Honig ist das einzige *Nahrungsmittel* das ewig haltbar ist. Man fand Honig aus der Pharaonenzeit, fügte etwas Wasser zu und man konnte ihn wieder essen, so berichteten die Überlebenden.
Honig. Schon unsere Vorfahren haben Honig mannigfaltig genutzt und was so typisch für uns Menschen ist: wir lassen alles gären, wahrscheinlich war es beim ersten Mal ein Unfall, als das Zuckerwasser *kippte*, aber nachdem alle fröhlich sangen und wankten, wurde es zum Nationalgetränk der Wikinger. (Ich gebe hier zu: so stelle ich mir das vor, ob es so war wage ich zu bezweifeln.)

Blogparade: HonigWas ich früher immer super gerne gegessen habe, waren Salate mit einem Honig-Senf Dressing. Und das geht so einfach. Ein TL Senf, ein TL Honig, einen guten Schuss Essig, Salz, Pfeffer, und ein kräftiges Öl in ein Schraubglas, das Ganze durchschütteln als gehe es um euer Leben und über den Salat gießen. Mache ich heute auch mit Agavendicksaft. Oder Zuckerrübensirup.
Aber diesen fetten, cremigen, griechischen Joghurt habe ich immer mit Honig gegessen, jeder Löffel ein Genuss.
Nein, da kommt Sojaghurt mit Agavendicksaft einfach nicht mit.
Honig war auch nicht aus der Weihnachtsbäckerei meiner Mutter wegzudenken. Viele ihrer Rezepte hatte sie von ihrer Mutter. Der Honig gibt dem Gebäck einen ganz typischen Geschmack.

Auch für Beautyzwecke eignet sich der goldene, zähflüssige Stoff. Mit Quark vermischt ergibt es eine super Gesichtsmaske - auch nichts für mich, aber früher habe ich es genutzt. Und Bienenwachs wird auch Handcremes zugefügt, der versiegelt dann die Haut. Dafür kann man aber auch Paraffin nehmen.
Bei Erkältungen gab es bei uns zuhause manchmal Tee mit Honig, aber oft auch Huflattichsirup oder Löwenzahnsirup: sieht aus wie Honig, schmeckt süß und klebt, hilft aber sehr gut bei hartnäckigen Husten.

Das Wort Honig, bzw die Eigenschaften des Honigs, fanden sogar auch Eingang in die Welt der Sprichwörter:
Mit Honig fängt man Fliegen - wie sehr der süße Saft klebt, merkt man, wenn etwas Honig am Glas herab läuft und dann besser als jeder Sekundenkleber das Glas an den Untergrund klebt - mit der Zeit.
Oder: jemand Honig um den Mund schmieren - ist übrigens eines meiner Lieblingssprichworte.

Auch wenn ich persönlich meistens auf Honig verzichte, der Mandelblütenhonig findet seinen Weg auf das Sonntagsbrötchen, finde ich Honig eine leckere Alternative zu den sonstigen süßen Brotaufstrichen, den gibt es dann beim Frühstück und selbstgemachte Marmelade, wenn Freunde Sonntags bei mir reinschneien.

Und ich hatte Angst, dass mir zum Thema nichts einfallen würde?



Kommentare:

  1. Dann will ich dir mal ein bisschen Zuckerrübensirup um den Mund schmieren: Wenn nicht Du, wer sollte dann den Jurypreis mit den drei Eimern Honig gewinnen!?
    Klasse Artikel - fünf Sterne von mir!
    LG
    Salvia von Liebstöckelschuh

    AntwortenLöschen
  2. Wer pois-Honig im Schrank hat, kann nur gewinnen :)

    AntwortenLöschen