Montag, 29. Juli 2013

Wenn es Frösche regnet... Tipps und Tricks für Sommertage



....würde ich in Deckung gehen. Aber es regnet seit gestern Abend immer wieder mal und nach den Hitzestunden des Wochenendes, die vielen die Füße wegrissen, lauschte ich gestern Nacht dankbar dem Regen, durch den ich wenige Minuten zuvor tanzte und die Kühle der auf meiner Haut zerplatzenden Regentropfen genoss. Die Straßen waren leer gefegt und seltsam still für einen Sommerabend in der Stadt.
(Kleiner Hinweis: ich humple immer noch, das Tanzen war mehr innerlich.)


Obwohl es so abgekühlt hatte, merkte ich die Nachwirkungen der Hitze der letzten Tage immer noch und da es wieder heißer werden soll, dachte ich darüber nach wie man diese Tage erträglicher machen kann, damit man auch was davon hat.
Und denen, denen es nicht heiß genug sein kann: denkt mal an die, die es nicht vertragen, die keinen Balkon, keine Terrasse ihr eigen nennen können.



Zu den Tipps:
Jaja, jetzt kommt sie wieder mit dem üblichen Sch*** wie viel trinken und nicht kalt trinken.
Jepp, das auch, aber nicht nur alt Bewährtes, sondern auch Dinge die schmecken und Spaß machen.

1 .Nehmt einen Regenschirm mit. Wie Bitte??? Jawohl! Ein Knirps passt in jede Tasche und schützt nicht nur eure Birne, sondern lässt auch die Luft ran. Und es sieht lustig aus, zerstört die Frisur nicht, und ist praktisch, wenn ein sommerlicher Platzregen über euch hereinbricht.
2. Esst Salat, Pasta, Obst. Grillt Gemüse, meidet tagsüber schweres Essen. Das Eisbein könnt ihr euch Abends rein hauen, tagsüber gilt: leicht soll es sein, zuckerhaltig, aber fettarm.
3. Wenn der Kreislauf schon auf Abwegen ist: Zucker und Coffein = Cola. Im Schatten sich auf den Boden setzen, am besten die Beine in einen Brunnen hängen (wenn einer in der Nähe ist) und die braune Brause langsam trinken. Ich empfehle die Fritzkola, die hat Coffein ohne Ende, aber krallt euch das was ihr bekommen könnt.
4. Feuchte Wickel um die Fesseln. Nicht jeder kann im Büro eine Wasserschüssel unter dem Schreibtisch verstecken und mit verzückten Blick die Füße darin verschwinden lassen. Nehmt ein Taschentuch, Stoff oder Zellstoff, nass machen und um die Fessel wickeln - wirkt Wunder. Geht auch im Nacken, sieht aber etwas seltsam aus und die Klamotten werden nass.
5. Nach dem Duschen - bitte lauwarm - nicht abtrocknen, sondern in ein Baumwolltuch wickeln. Das nimmt die Feuchtigkeit auf, diese verdunstet und wirkt dann wie eine Miniatur Klimaanlage. Keine Handtücher, die sind zu dick.
6. Fenster zu! Tagsüber Fenster ganz zu, noch nicht einmal gekippt, wer Rollläden hat: runterlassen. Wer diese nicht hat: feuchte Tücher vor die geschlossenen Fenster hängen: funktioniert wie die Körperklimaanlage.
7. Antike Klimaanlage. Einen unglasierten Tontopf, z.Bsp. einen Blumentopf, in eine Schüssel stellen, Wasser zugießen, stehen lassen. Der Tontopf saugt das Wasser auf und verdunstet es, dabei entzieht er der Luft Wärme und gibt Kälte ab. Natürlich reicht ein Topf nicht aus. Aber es hilft UND ist umweltfreundlich.

Ansonsten: trinken, trinken, trinken, gerne auch lauwarmen Tee. Wer nur Wasser trinkt entzieht an sehr heißen Tagen seinem Körper zusätzlich Elektrolyte - also: Mineralwasser! Oder auch mal eine Limo zwischendurch. Aber keinen Alkohol. Und wenn, dann bitte nur Abends.

Und was macht ihr? Freue mich über Tipps und Anregungen.




Kommentare:

  1. Stimmt, ein Schirm ist wirklich empfehlenswert. Ich habe sogar oft einen Stockschirm dabei... Bei plötzlichem Regen, als Sonnenschutz - so laufen die Asiatinnen herum, wenn die Sonne richtig brennt, und, nicht zuletzt, falls es tatsächlich mal Gold regnen sollte! Öffnen und umdrehen. Ist dem geschürzten Rock vorzuziehen, denn es passt erheblich mehr rein. Vor allem, weil frau inzwischen ja oft in Hosen herumläuft.
    Ute

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    1. Ah ja :) und manchmal sollte man auch nicht zeigen, was besser im Verborgenen bleiben sollte ^^
      LG
      Marianne

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  2. Deine antike Klimanlage ist ja toll. Ich kenne es nur so, dass man feuchte Tücher ans Fenster hängt.
    Bei uns hat es nun auch endlich geregnet, die Bauern hätten schon fast mit der Jammerei aufgehört.
    Und ich bin auch in der Nacht aufgestanden, um den Regen zu spüren!
    LG
    Sabienes

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    1. Den Tipp habe ich von einer Freundin, deren Kühlschrank mitten im Sommer mal den Geist aufgegeben hat, die hat damit zwei Wochen lang ihre Butter und Milch frisch gehalten. So was überzeugt :)
      LG
      Marianne

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