Donnerstag, 22. August 2013

Irena und der ZAR


Mit dem Foto müsste wohl klar sein, dass es nicht um einen russischen Monarchen und seine Geliebte geht, sondern um mein Bein und meinen Rücken.
3x die Woche *hüpfe* ich hier herum.
Wenn man die Bilder und Hinweisschilder weglässt, dann wirkt das Reha-Zentrum eher wie ein großzügiges, neues Sportzentrum. Die Unterschiede sind allerdings auf dem ersten Blick sichtbar.
Zum Beispiel am *Empfang*

Eingangsbereich

Überall stehen auf dem Boden bunte Halterungen für Gehhilfen, umgangssprachlich Krücken, herum, überall wo Menschen stehend verweilen müssen sieht man Stehstützen.
Man ist hier auf gehandicapte Menschen wie mich eingestellt.
Hier steht die Heilung des Menschen im Vordergrund - auf alle Fälle wird einem dieses Gefühl vermittelt:
Egal ob man sich einer Reha-Maßnahme unterzieht, auf Rezept Sport treibt, wie ich im Nachsorgeprogramm ist oder privat mit Zehnerkarte trainiert: es sind immer gut ausgebildete Therapeuten in der Nähe, die auf ihre *Schäfchen* aufpassen.
Die Gymnastikgruppen sind klein, maximal 8 Personen plus Trainer und bis jetzt war jede Trainingseinheit anders gestaltet.


Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal solchen Muskelkater hatte, und auch an Stellen, die ich noch nicht kannte. Das dachte ich ja schon in der stationären Reha.
Aber nach der Flexibar Stunde wollte ich nur noch *sterben*. Dabei war der Muskelkater nicht einmal so schlimm, aber die Stellen.....
Aber wenn es hilft, soll es mir recht sein.

Und was ist jetzt mit Irena? IRENA bedeutet nichts anderes als "intensive Reha Nachsorge". Wir leben ja im Zeitalter der Abkürzungen.
IRENA bekommt man von der DRV, wenn die stationäre Reha nicht ausreicht und man nicht möchte, dass die erreichten Erfolge für die Katz sind.

Mitten in der Stadt, wer würde hier ein Rehazentrum vermuten
Viele können das Programm gar nicht wahrnehmen, da das nächste Zentrum nicht wirklich erreichbar ist, hier stehe ich unter einem guten Stern: mein Zentrum ist nur 5 Gehminuten von meiner Wohnung und zur Wassergymnastik fahre ich nach Bad Cannstatt, eine halbe Stunde Weg.

Und wer kann hier trainieren? Nun ja, entweder Menschen wie ich, die nach mehreren Operationen wieder auf die Beine kommen müssen, oder aber auch Menschen die vorbeugen wollen. Klar, man kann auch in einem normalen Sportstudio trainieren gehen, Hauptsache man macht etwas!





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