Montag, 12. August 2013

Liebeserklärung (Katzen)

Ich liebe es morgens von ihm geweckt zu werden: entweder er geht ( wie ein ganzer Tiger) zielstrebig auf mich zu, befiehlt mir zur Seite zu rutschen, um sich dann zwischen Kinn und Brust einzurollen, vibrierend wie ein 12-Zylinder oder er bleibt vor dem Bett stehen, stämmig, ganz Kerl, um mit klagendem Mauzen sein Frühstück einzufordern. Aber auch nach dem Frühstück kommt er, drängelt sich an mich, wird zum kleinen Jungen und fordert Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten. Der Blick, den er dann *aufsetzt* ist einfach köstlich. Vollste Zufriedenheit.


Oder er *spielt toter Mann*, er liegt dann irgendwo in der Wohnung herum, auf dem Rücken und guckt in die Luft. Manchmal schläft er auch so und schnarcht dabei wie ein ganz Großer.
Er ist ja auch groß: er wiegt sieben Kg. Aber er ist nicht dick. Kompakt. Stämmig, Aber nicht dick!



Wenn ich am Laptop arbeite taucht er manchmal unvermittelt auf, auch wenn er kein Meister im Anschleichen ist. er klettert auch nicht gerne, bzw springt nicht gerne hoch, ist unsicher und ängstlich. Wenn er aber dann den Mount Everest erklommen hat dann fordert er auch eindringlich Aufmerksamkeit.
Niemand kann starren wie er.
Seine Haare sind fein wie Seide und weich wie ein Nerz, das tiefe, klare Grün seiner Augen ist durch nichts getrübt. Und er ist stimmgewaltig.
Nach einem Jahr hat er auch die Unsitte abgelegt in meine Ballerinas zu pinkeln oder auf Handtücher, die im Bad auf dem Boden liegen.
Nun, ich räume beides jetzt auch immer auf. Aber als ich letztens ein Handtuch liegen ließ, blieb es trocken.


Er ist dickköpfig, flauschig, wie ein kleines Kind. Und er klebt an mir wie Patex. Oder an seinem Bruder. Ich unternehme ab und zu Ausflüge mit den Beiden, allerdings einzeln, ins Treppenhaus. Wenn ich mit seinem Bruder zur Tür raus gehe plärrt er los und hört erst wieder auf, wenn wir beide zurück sind, dann schmust er uns beide fast zu Tode.

Auch wenn er manchmal etwas nervt: ich möchte nicht mehr ohne ihn sein.
Und auch nicht ohne seinen Bruder.

Wenn ihr Bilder von den Beiden sehen wollt: die gibt es regelmäßig hier: https://www.facebook.com/pages/SoleilGrey/288835487924664?fref=ts

Habt ihr so einen Vierbeiner, etwas Geflügeltes oder etwas mit spitzen Ohren im Haus oder im Garten? Dann hinterlasst eine Antwort. Würde mich freuen.

Übrigens ER heißt Grey, aber ich rufe ihn Stinker, Mausele, Buba, Schätzchen.


Kommentare:

  1. Eigentlich soll man keine Tiere bevorzugen, das sagte man mir jedenfalls immer wieder. Ich habe mittlerweile vier Stubentiger, aber meine Liebeserklärung geht an Shalimar. Sie ist zart, sanft, elegant und wunderschön. Sie kommt des nachts, kuschelt sich an meine Seite und erwartet, dass ich meinen Arm zwischen Hinter- und Vorderpfoten und zwischen den Vorderpfoten durchlege. Damit ich sie wirklich im Arm halte und sie ihren Kopf auf meine Hand legen kann. Wenn ich aufstehen und die vier füttern soll, dann ist sie es, die sich neben mich aufs Bett setzt und mich anschaut. Und schnurrt. Und sie quietscht. Immer und überall. Shalimar braucht man nur anschauen und sie quietscht. Einfach himmlisch.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ich lieBe beide - aber anders. Soleil ist der Kasper, der Charmbolzen, Grey der Aristokrat, aber eigentlich das Baby ^^
      LG

      Löschen