Samstag, 10. August 2013

Nachhaltigkeit? Zum Nachdenken am Samstag.

Eines der neuen Schlagworte unserer Gesellschaft ist:
Nachhaltigkeit 
Und wenn wir es hören - nun ja, also ich dachte da immer an große Firmen, Fairtrade, und so weiter und so fort. Also , das dachte ist bewusst in der Vergangenheitsform geschrieben.
Nachhaltigkeit ist nichts anderes als der sorgsame Umgang mit allen Ressourcen. Im Prinzip ist nachhaltig leben fast mit Sparsamkeit gleich zu setzen.
Die Bettwäsche nicht gleich wegwerfen, wenn ein Riss darin ist, sondern den Riss geschickt flicken, Schuhe neu besohlen lassen statt sie in den Container zu kicken, Resteessen nach Partys, den Kühlschrank erst leer futtern bevor man ihn neu füllt, Glasflaschen statt Plastikflaschen und Einkaufstaschen statt Plastikbeutel.
Bin ich Öko oder was?
Nein, bin ich nicht. Aber sehr nachdenklich. Und das nicht erst seit gestern. Mein Kleiderschrank ist voll mit Sachen, die ich nur ein-zweimal getragen habe. Ich habe ständig nur meine Lieblingsklamotten an.
Meine Nachdenklichkeit auch was mit dem Glauben an das unbegrenzte Wachstum einiger Menschen zu tun, mit der Massentierhaltung und und und....
Also ich sage nicht: kauft jetzt nichts mehr und lauft in Lumpen rum, fliegt nicht mehr in Urlaub und esst nur noch einheimisches Obst. Nö. Mach ich nicht.
Es sind die kleinen Griffe und Kniffe im Leben.
Zum Beispiel Plastik (Erdöl):
Beim Einkaufen habe ich immer einen Hipster Leinenbeutel dabei. Habe ich den vergessen kaufe ich nur so viel, dass ich es in meine Umhängetasche bekomme.
Ich verpacke im Supermarkt nicht jedes Gemüse einzeln, wenn es geht, gar nicht.
Offenes Obst und Gemüse kaufen, statt in Plastik verpacktes.
Marmelade im Glas und nicht im Plastikbecher.
Brot beim Bäcker, der es noch in Papier einschlägt.
Die Hartweizengriesnudeln wandern in den Einkaufswagen, wenn sie im Karton angeboten werden.
Ketchup in der Glasflasche und nicht in der Plastikflasche.
Und Ruck-Zuck bleibt der gelbe Sack leerer.
Und: nein ich habe kein Auto, habe nicht viel Geld und darf wegen meiner Wirbelsäule nicht schwer heben. Geht trotzdem.
Das sind nur kleine Beispiele und noch nicht einmal viele.
Es ist gar nicht schwer und tut auch nicht weh. Und kein Mensch sagt: höre auf zu genießen. Aber ich sage: fangt an nach zu denken.
Wir haben diesen Planeten nur geliehen, er gehört uns nicht.



 

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