Mittwoch, 28. August 2013

Orange Träume, Kürbiszeit

Wenn es die ersten Zwetschgen gibt, bricht der Spätsommer an. Gibt es die ersten Hokaidokürbisse zu kaufen, ist der Herbst nicht mehr weit. Der Himmel über der Schwabenmetropole sagt seit Sonntag: Herbst. Ohne Gnade. Grau.
Was ist da besser als ein wenig Farbe in die traute Hütte zu bringen? Auch wenn man kein Fan der Holländer sein sollte und ihrem *Oranje!*Ruf, so ist das leuchtendes Orange des Kürbis eine Wohltat für das Auge in dieser trüben Zeit.
Und wie haben erst Ende August! Aber dieses Jahr ist eh anders.
Bei Kürbis denken viele automatisch an die amerikanischen Kürbisfratzen zu Halloween, der Nacht der Toten, die Nacht zu Allerheiligen.
Auch bei Kürbissen gibt es Stars und welche die in der zweiten Reihe stehen müssen. Fast jeder kennt den Hokaido oder den Muskatkürbis (das sind diese Riesendinger). Weniger bekannt, allerdings sehr lecker, ist der Butternut:



Das Fleisch ist fest, pastellorange, es gibt nur einen kleinen Kernbereich. Und er schmeckt sehr lecker - und das roh! Erinnert irgendwie etwas an Kohlrabi.
Also als Rohkost zu empfehlen.
Nun, ich bin aber auch ein Fan der Kürbissuppe. Es gibt ja mannigfaltig Rezepte - von klassisch, exotisch, scharf und auch ich habe meine Rezepte. Eines davon hier:

Mariannes Kürbissuppe:
1 kleiner Hokaido
2 kleine Kartoffeln
3 Paprikaschoten
1 Pepperoni
3 Knoblauchzehen
2 kleine Gemüsezwiebeln
Salz, Pfeffer, Chillieflocken
Sonnenblumenöl



Den Kürbis schrubben, entkernen, zerkleinern
Paprika waschen, entkernen, zerkleinern
Kartoffeln schälen, zerkleinern
Knoblauch und Zwiebeln schälen, kleinschneiden
Pepperoni längs teilen, entkernen (und nicht mehr mit den Fingern ins Gesicht, das brennt!)




Das Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen, sobald die Zwiebeln glasig werden das restliche Gemüse zugeben, kräftig anschmoren und das Umrühren nicht vergessen,
Salz, Pfeffer und Chillie zufügen. Mit Wasser aufgießen bis das Gemüse bedeckt ist, köcheln lassen.
Nach zwanzig Minuten prüfen, ob der Kürbis weich ist und dann mit dem Mixstab alles zu einer sämigen Masse pürieren.

Perfekt auch zum Vorkochen. Und zum Einfrieren. Oder zum sofort essen mit Freunden.
Hübsch garniert mit einem Klecks Sojasahne und etwas gehackter, glatter Petersilie.

sehr lecker.

Aber für mich im Moment tabu: ich trinke weiter meine Sojashakes und habe es eigentlich schon am zweiten Tag satt. Hunger habe ich nicht. Aber Schmackes. Seufz.





Kommentare:

  1. Hm, so lecker!
    Das ist für mich auch DAS Herbstessen!
    Grüßle
    V.

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    1. Oh, den Hokaido kannst du auch gut grillen *schleck* :)

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