Dienstag, 10. September 2013

Pois - von Portugal zu uns

Heute ein klein wenig später, aber ich habe mit  einem Download, einem Virus und zwei pelzigen Nervensägen zu kämpfen gehabt - bzw mit den beiden letzteren immer noch.
Mein Rücken schreit seit Tagen wieder AUA, es regnet und es ist kalt. Das Bett ist eine große Verlockung an solchen Tagen, aber bei Rückenschmerzen muss man sich bewegen und der Himmel wird auch nicht blauer, wenn man im Bett bleibt.
Wie der Himmel jetzt wohl über Portugal ist?
Portugal. Weite Strände. Wein. Sonne.


Wirklich? Portugal hat es hart getroffen, die Wirtschaft liegt am Boden, das Land verarmt und ist pleite und die Bauern vor Ort können kaum noch von dem überleben was sie sich erarbeiten. Das bekommen wir zwar über die Nachrichten mit, aber Freunde von mir erleben es immer wieder live und in Farbe, da sie seit Jahren dort Urlaub machen. Sie freundeten sich mit ein paar der dort lebenden Menschen an und der Wunsch ihnen irgendwie zu helfen war bald da, aber wie?
Wir sind nun mal alle nicht unbedingt Rockefeller und unter Hilfe muss man nicht immer *Spende* verstehen.
Und Matthias und Tine hatten eine andere Idee: wenn die Biobauern vor Ort für ihre Orangen so gut wie nichts erhielten, aber Bio - Orangen in Deutschland für viele zu teuer waren - wieso nicht die Orangen irgendwie nach Deutschland bringen, für einen guten Preis - für alle? Produzent, Lieferant und Kunden? Sie fragten in ihrem Freundeskreis, auch über Facebook, und bald rollte der erste Transporter. Die zehn Kg Kiste Orangen für 25€. Oder Zitronen. Oder Mandarinen (die Echten mit Kernen).
Damals schrieb ich schon einen Bericht über sie -  hier zum Nachlesen, oder auch dort - es war ein Bombenerfolg und so erfolgreich, dass bald der zweite und dann der Dritte Transporter rollte. Und die Nachfrage wurde so groß, das es bald nicht mehr als Hilfsaktion für Freunde zu wuppen war. Außerdem sind Orangen Saisonfrüchte und was macht man in der übrigen Zeit?
Bei der zweiten Lieferung konnte man schon zusätzlich Honig, Meersalz, Marmelade und Süßkartoffeln erwerben.
Die beiden überlegten und machten irgendwann Nägel mit Köpfen - sie gründeten:


Und ab November kann man - wenn man den im Großraum Stuttgart wohnt, oder Beziehungen hierher hat - einiges direkt aus Portugal erwerben.
Matthias bürgt dafür, dass die Produkte von ihren Partnern an der Ostalgarve, der Quitnta da Fornalha, ausschließlich als nachhaltige Bioprodukte produziert werden.
Im Angebot wird es unter anderem folgende Produkte geben:
  • Karob Brotaufstrich mit Mandel
  • Feigenmarmelade und -chutney
  • getrocknete Feigen
  • Feigentrüffel
  • Flor de Sal
  • grobes Meersalz
Ich fand die Idee klasse und finde sie immer noch klasse und werbe gerne - unentgeldlich - dafür.
Weiter Infos könnt ihr euch direkt bei den Machern holen, über ihre Facebookseite:
oder ihr wendet euch direkt an sie:

Matthias Kästner
Trollingerstr.13
71364 Winnenden

Jetzt gibt es einen Grund sich auf den November zu freuen.

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