Mittwoch, 2. Oktober 2013

Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele

...ist eines meiner Lieblingsbücher von Douglas Adams. Mehr darüber hier:  http://de.wikipedia.org/wiki/Der_lange_dunkle_F%C3%BCnfuhrtee_der_Seele


Und:
Einmal im Jahr, am sogenannten Towel Day, werfen sich weltweit seine Fans sich Handtücher um die Schultern, schnappen sich einen Sixpack Bier und Erdnüsse und verkünden glückselig das 42 die Antwort auf die Frage aller Fragen wäre. Wenn man nun nach der Frage fragt erntet man ein schiefes Lächeln und wird ignoriert: man hat sich als Unwissender geoutet.
Wer die Antwort wissen will um was es geht liest folgendes Buch: *Per Anhalter durch die Galaxis*, erschienen bei verschiedenen Verlagen, erhältlich als Hardcover, Softvover, Kindleedition, als Comic, als Film, als Serie. Wenn es euch interessiert, dann lest!!!
Macht nicht den Fehler die Serie anzugucken - obwohl Marvin super getroffen ist, kein Roboter kann depressiver seufzen als er.
Aber ich verquassle mich wieder.
Das Buch *Die dunkle Stunde des fünf Uhr Tees* ist noch abgefahrener und ich muss es unbedingt wieder einmal lesen, denn anders als mein Freund Hans habe ich kein phänomenales Gedächtnis.
Und wenn ich jetzt im Herbst mich in eine Fleecedecke kuschle, die Kater rechts und links sich an mich drücken und mich beschnurren, dann steht meistens ein Teller Kekse in der Nähe und eine Tasse Tee.
Morgens trinke ich ja meistens Kaffee, und wenn Tee, dann eine kräftige Mischung. So wie die Schotten. Tintig, dick und mit viel (Reis)Milch und Zucker. Zum Wachwerden nicht schlecht.
Aber es geht auch feiner.
Earl Grey, eine feine Teemischung mit Bergamottearoma (was nicht jedermanns Sache ist, denn dieser Tee riecht etwas *parfümiert*) hat aber auch genug Teein, um einen endgültig dem Schlaf zu entreißen.
Wie gesagt, ich mag lieber die kräftigen, strengen Teesorten.


Wie passend, dass Teekanne vor gar nicht langer Zeit Produkttester für ihre neue Teelinie suchten. Über Facebook erhalte ich immer wieder über die Werbeanzeigen an der Seite auch News über Gewinnspiele oder Gratisproben. Also bewarb ich mich und gehörte auch noch zu den glücklichen Gewinnern.
Das Auspacken des Päckchens macht nicht nur mir Spaß, Soleil musste natürlich seine Nase gleich wieder mit reinhängen -
und wie der Tee duftet!
Als erstes einmal ein Kompliment an die Werbeabteilung von Teekanne: die Box ist sehr schön - wenn auch schlicht - gestaltet und umweltfreundlich aus Pappe. Der Rote Briefumschlag machte neugierig, der Inhalt war nett formuliert. Aber mich interessierte vor allem der Tee- Ich öffnete die erste Packung, der Earl Grey und schnupperte in die Tüte. Und flitzte anschließend in die Küche, setzte Wasser auf und genoss eine Tasse des Tees, ohne alles. Ohne Zucker, ohne Milch,ohne Keks. Im Stehen, die Katzen um die Beine. Der Earl Grey schmeckt so gut wie er riecht und wie es die Firma verspricht.
Die zweite Tasse steht jetzt neben mir, während ich den Artikel schreibe, diesmal der Assam, auch pur, dieser Tee darf ruhig unverpanscht getrunken werden.



Das ich ein Päckchen bekommen habe, schrieb ich auf meine FB Wall. Und wurde gefragt: Wie? Und wie bekommt man Produktproben? Was muss man dafür tun?
Nun: der einfachste Weg ist die Augen offen zu halten. Klingt doof, ist aber so. Und sich dann bewerben. Man bekommt ganz viel Werbung, klar.
Wenn ich sage: ich bin Produkttesterin, dann bedeutet das nicht, dass ich irgendwo angestellt bin. Sondern ich putze Klinken.  Zum Beispiel als ich las, dass eine Katzenfutterhersteller ein neues Produkt von Kunden testen lassen möchte bewarb ich mich. Ich bekam einen Monatsvorrat Katzenfutter, einen Fellhandschuh, Spielzeug und einen Fragebogen. Den habe ich ausgefüllt und zurückgeschickt und habe jetzt die Chance auf einen Jahresvorrat Katzenfutter. =^.^=
Das Schöne ist: ich kann mich entscheiden für WAS ich mich bewerben möchte und muss NICHT, wenn ich nicht mag. Aber ich bekomme auch nicht immer etwas. Oder dann ganz viel auf einmal.
Auch hatte ich schon Produkte, die direkt in den Müll wanderten - das schrieb ich dann direkt dem Hersteller, denn ich mache nicht bezahlt Werbung, sondern probiere aus. Und wenn etwas nicht gut ist, dann sage ich es. Aber ich bleibe fair.
Natürlich spare ich dadurch auch ein wenig und ab und zu sind kleine Geschenke drin: eine kleine Kühltasche, Katzenzubehör, Gutscheine, Rabattkarten.
Man kann auch einer Konsumentenplattform beitreten. Und bekommt dort dann Angebote.
Eines muss einem klar sein: es gibt nie eine Garantie, dass man etwas abstauben kann. Und wenn, dann bedeutet es nicht, dass man davon begeistert ist,
Moment es klingelt an der Tür...
Oh, schon wieder ein Päckchen. Jetzt für die Katzer. Futterprobe.

=^.^=



Kommentare:

  1. Boah, bei dir geben sich die Paketzusteller ja die Klinke in die Hand... ich will auch mal wieder was schönes testen ^^
    LG
    SvL

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    1. ich habe auch ne ganz schöne Durststrecke hinter mir :D

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  2. Wow, das ist aber mal ein seeehr nobles Päckchen, das Du da bekommen hast. Eary Grey trinke ich sehr gerne. Der Assam ist mir fast zu streng, aber sowas ist wirklich Geschmackssache. Hach, ich muss bei Tee wieder an Deinen Artikel zum englischen Laden denken und mir mal "Donnerstag" notieren.

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    1. die freuen sich, morgen ist ja Feiertag, aber wir können uns ja mal treffen,fände ich fein :)

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  3. Es scheint doch mehr Menschen zu geben, die Adams Bücher kennen, als ich annahm. Ich habe ihn Mitte der Neunziger (letztes Jahrhundert) verschlungen als ich beim Zweitausendeins in Frankfurt arbeitete. Immer wieder klasse.

    LG
    Manni

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