Mittwoch, 16. Oktober 2013

Rückenwind

Klar ist das ein etwas irreführender Titel, denn es geht um Bohnen. Nicht um die Blauen, nein, um die essbaren Hülsenfrüchte, die einen gewissen Ruf haben.
Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen.


Wenn man Kater hat, die ab und zu leise Stinker absetzen und dann einen mit einer Nonchalance eines königlichen Herrschers ansehen - dann sinnt man manchmal auf Rache.
Aber das ist nicht der Grund.
Ich mag Bohnen - jeder Art.
Pinto-, Wachtel-, Riesen-, Wachsbohnen. Black beans. Kidney Bohnen.
Energie und Eiweißlieferant.
Nun ja und Gasproduzent.


Ich liebte den Eintopf meiner Mutter, den sie aus weißen Bohnen kochte. Aber auch saure Bohnen mit Kartoffeln. Oder mexikanisches Bohnenmus.
*schleck*
Als ich auf einem kleinen dörflichen Markt frische, gefleckte Bohnen bekam schlug ich gnadenlos zu.
Ein ganzes Kg zu einem nicht gerade geringen Preis. Frisch aus Italien.
Dazu kaufte ich gleich noch frischen Knoblauch, dessen herrliches Aroma jetzt noch in meiner Tasche weilt und getrocknete Tomaten. Denn ich hatte einen Plan.


Die frischen Bohnen kochte ich 20 min in Salzwasser, schüttete sie ab und stellte sie zur Seite. Dann dünstete ich kleingehackten Knoblauch und die getrockneten Tomaten in Olivenöl an, mit etwas Salz, Chilie, schwarzem Pfeffer fügte ich dann die Bohnen dazu und *briet* sie an.
Dazu gab es frisches, schwäbisches Bauernbrot.
Ein einfaches Gericht, aber extrem lecker.
Manchmal braucht es nicht mehr.



Und es war die erste Nacht seit langen, dass meine Kater mich alleine schlafen ließen.

Kommentare:

  1. Wunderbar!! Aus frischen Bohnen und Bohnenkernen und Kartoffeln kann man auch einen schön wärmenden Eintopf machen. Gibt man Majoran und Bohnenkraut dazu, bleiben die Tönchen (fast) aus ;-)

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  2. ah Danke für den Tipp, Auch wenn ich die halbe Nacht schwebte ^^

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