Freitag, 4. Oktober 2013

Zipfelbacher Gold Teil I ( The wild *Rems* )

Irgendwie sage ich manchmal Sachen zu, ohne genau zu wissen, was auf mich zukommt. Und als Matthias (von Pois, ich berichtete) uns zur Apfelernte lud, als Event, sah ich einen kleinen Werbefilm in meinem Kopf ablaufen, dachte weder an Knie und Rücken und wer jetzt weiß was kam muss kein Hellseher sein.
Da ich auch noch am Vorabend einer Einladung von Freunden zum Abendessen zugesagt hatte, war die Nacht sehr kurz, denn - um halb acht musste ich zu Rose, um dann weiter mit ihr in den Rems-Murr-Kreis zu gondeln. Um neun Uhr waren die Zwangsfreiwilligen zum Appell gebeten.
Rose und ich freuten uns wie kleine Kinder und das Wetter versprach herrlich zu werden.
Aber mit nur 5 Stunden Schlaf ist dann der herrlichste Morgen nicht unbedingt der meine.



Um neun trafen wir dann auf unsere Weggefährten und zogen in die Streuobstwiesen der Umgebung. Die Apfelernte konnte beginnen. 2013 war kein gutes Apfeljahr, als die Bäume in voller Blüte standen war es den Bienen zu kalt und nur die späten Sorten tragen einigermaßen. Es war also eher Apfel suchen denn Apfel ernten. trotzdem hatten wir unseren Spaß, denn es war ein Event und keine kommerzielle Ernte und auch ich *Krüppelchen* konnte etwas dazu beitragen.
Ich fotografierte die anderen bei der Arbeit.


Wenn man Apfelernte denkt und NICHT auf dem Land großgeworden ist, denkt man an große, rot, glänzende Äpfel, einzeln von Hand gepflückt. Aber dem ist bei Streuobstwiesen nicht unbedingt so, vor allem wenn es um Saftäpfel geht. Da wird auf die Bäume eingedroschen, dass die vor Schreck die Äpfel fallen lassen, auch gerne auf die Köpfe der Sammler, und die dürfen dann auf allen Vieren durch das feuchte Gras robben und die Äpfel einsammeln.
Na jedenfalls so ähnlich.
Die Kids, die dabei waren, hatten ein Riesenspaß, turnten in den Obstbäumen rum und schüttelten auch den letzten widerspenstigen Apfel vom Ast.


Wir Älteren haben je nach Möglichkeit gesammelt, gepflückt, geschüttelt.
Ganz nebenbei habe ich wie die anderen einen wunderbaren Tag im Freien genossen, weit weg vom Rummel in Stuttgart, das dieses Jahr die Feier zum dritten Oktober ausrichten durfte.
Ich nutzte die Gelegenheit und knipste, bis die Linse quietschte.


Trotz der mager behangenen Bäume waren irgendwann beide Hänger voll, alle waren erschöpft und Matthias gab das Aufbruchzeichen.
Wie es weiterging?
Das könnt ihr morgen nachlesen.
Und ich suche mal die Schmerzsalbe und gehe in die Badewanne - *stöhn*


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