Montag, 24. März 2014

Heavy Metal


Headbanging geht in der Zwischenzeit wirklich gut, da meine Haare über schulterlang sind - nun ja, wenn sie nass sind und ich sie glatt bürste. Aber wer denkt es geht hier um ein Metal-Konzert der irrt gewaltig.
Ich konnte nie headbangen, mir wurde immer schwindlig und schlecht und dann tat mir wochenlang der Nacken weh. Ein Weichei bin ich trotzdem nicht. Und seit ca zwei Monaten bin ich auf ein Mindestmaß an Schmerztabletten runter. Hat auch lang genug gedauert. Aber Entwarnung ist nicht: am 7.Mai kommt die Platte raus. Eine Titanplatte, die meinen auseinander gesägten Oberschenkelknochen fixierte. Der Knochen ist vollständig verheilt, aber Treppen laufen macht nicht wirklich Spaß. Und ich war Stammgast in der Sprechstunde der Sportklinik. Erst nach einer Injektion einer Mischung aus Schmerz-, Gleit- und einem entzündungshemmenden Mittels direkt ins Kniegelenk war ich einigermaßen schmerzfrei.


Ob die Operation den gewünschten Effekt hatte (ein künstliches Kniegelenk verhindern) wird sich erst in ein paar Monaten zeigen, aber ich bin guten Mutes.
Die kleine Schraube unterhalb des Knies fixiert das künstliche Kreuzband. Das habe ich wahrscheinlich einer Orthopädin zu verdanken, die 2008 nach einem Arbeitsunfall eine falsche Diagnose stellte: sie ging von einem Meniskusanriss aus -trotz meines Protests, dass das Knie instabil sei. Ihr Kommentar: Ich sei eben keine 20 mehr. Das letztere stimmte zwar, aber ich rannte zwei Jahre ohne Kreuzband herum und schädigte den Knieknorpel....
Aber nachweisen? Pustekuchen. Meine Krankenkasse hat es versucht. Alle versuchen sich die Kosten zuzuschieben, aber letztendlich muss die Krankenkasse das ausbaden. Und ich.
Aber der Hoffnungsschimmer am Horizont leuchtet hell.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen