Sonntag, 4. Mai 2014

Der Unsinn der Wahlplakate


Europawahl, Kommunalwahl. Die Stadt ist mit Plakaten zugekleistert, manche Straßen sehen aus wie eine einzig große Papiergirlande. Flyer und Bäbber machen die Runde. Nichtssagende Aussagen werden in die Welt hinausgeschrieen und manche Aussage hinterlässt fragende Bürger.
Vor allem in Stuttgart. 2011 die Landagswahl, dann eine Volksabstimmung, danach die OB-Wahl und jetzt schon wieder.
Stuttgart hatte zur OB Wahl Stadtteile die teilweise über 60% Grün wählten. Aber das war Reaktanz auf einen Kandidaten der CDU mit dem die Stuttgarter nichts anfangen konnten und der mit einer Brezelkampagne in ein Wespennest stach. Er hatte sich an einem Nationalheiligtum der Stuttgarter, bzw der Schwaben vergriffen.
Aber es geht mir heute nicht um die Analyse der vergangenen Wahlen. Es geht mir um den Schilderwald. Und was darauf steht.
Das Wahlplakat der Grünen, dass ich hier abbildete, brachte mich zum Lachen. Und das lauthals. Ich stand da und kringelte mich.
Entweder ist dem Texter die Doppeldeutigkeit seiner Wortwahl nicht klar gewesen oder er machte einen schlechten Witz. Oder denke ich ich einfach um zuviele Ecken?
(Wie ein aufmerksamer Leser mir schon mitteilte, ist dies ein Motiv von 2013, was aber an der Doppeldeutigkeit des Textes nichts ändert. Und ich habe es tatsächlich so im April 2014 vorgefunden.)
Nun gut.
Wenn man das außer acht lässt, dann fällt einem aber auch andere Dinge auf:
Kein Grüner der Kommunalebene ist abgebildet, sondern Bundes- und Landestagsebene.
Bürgernähe?
Hm.
Um eines aber klar zu stellen: es is nicht nur bei den Grünen so.
Ich frage mich auch, wer noch an die Macht der Plakate glaubt.

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