Dienstag, 10. Juni 2014

Hundstage und Klimaanlagen

Heiss, heiss Baby.... während im Norden Hitzegewitter für Abkühlung gesorgt haben schmilzt hier im Süden fast der Asphalt. Die Katzen und ich liegen nur rum und versuchen uns nicht zu bewegen - tagsüber. Auch nachts haben wir Temperaturen über 20°C und die Luft steht und flirrt und wabbert....
Klar gibt es tolle Tipps, aber wer in desen Tagen im Kessel wohnt, keinen Keller, Garten oder Klimanlage und keine Rollos hat ist gearscht.
Klar könnte ich ins Freibad gehen, aber in den Pfingstferien? Und meine Lebendpelze?


Morgens bekommen die beiden die Laufleinen an und wir sitzen ein wenig im begrünten Hinterhof rum, ich lese und sie fläzen, ich gieße die Kübel - sie auch, aber eben auf ihre Art.
Zurück in der Wohnung wirkt diese zuerst kühl, aber nach einer halben Stunde wird es warm. Sehr warm.
Als wäre es schon August. Hundstage. Kommt übrigens nicht davon, dass sich Hunde bei der Hitze hundeelend fühlen, sondern dass im Hoch-Spätsommer das Sternbild des Sirius am Himmel steht.
Hilft alles nicht? Stimmt. Aber es gibt Abhilfe. Die einfachste Klimaanlage der Welt. Kannten schon die Ägypter. Also die ganz alten Ägypter. Die mit den Pyramiden. Also die Antiken....
Was braucht man? Eine große Schüssel, einen unglasierten Tontopf und Wasser:


Das Prinzip ist ganz einfach: Der poröse Ton zieht das Wasser ein, seine Oberfläche ist groß genug, dass das Wasser leicht verdunsten kann. Und um zu verdunsten braucht Wasser Wärmeenergie - das Wasser verdunstet und entzieht der Umgebungsluft die Wärme.
Voila.
Kann man auch nutzen, wenn der Kühlschrank mal defekt ist. Das Prinzip ist das gleiche, nur ein klein wenig anders angewandt.
Pro Zimmer 2-3 aufstellen und gut ist.
Wenn man dann auch noch der Ventilator läuft .....





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