Mittwoch, 9. Juli 2014

Steuer???? Steuer!!!

Als ich vor einem halben Jahr die Bombe platzen ließ, dass ich mich zur Steuerfachfrau umschulen, bzw ausbilden lassen würde - auch noch im tiefsten Provinzschwarzwald - , kam bei manchen genau diese Reaktion:
*Spinnst du? Steuer??*, andere regierten wie folgt *Du weißt aber schon, wem du in Zukunft die Steuer machst?*. Ich lachte über beide Reaktionen.

Klar, wenn man Steuer hört, denkt man erst einmal an furztrockene Gesetzestexte, Buchungen und Konten. Eines kann ich euch sagen: Die Steuersprache, die Gesetzesprache an sich ist eine Fremdsprache. Der Horror, wenn man dann auch noch so einen Dozenten bzw Ausbilder hat, so furztrocken. Sind aber unsere nicht. Was man aber alles erfährt weckt die Neugier auf mehr.

Woher das Wort Steuer kommt, ist an für sich schon interessant:

Steuer
Geldabgabe
♦ 
das Wort leitet sich in beiden Bedeutungen aus 
mhd.
 stiure, 
ahd.
 stiura „Stütze, Unterstützung“, später auch: „Steuerruder“ her; etwa im 17. Jh. zweigte sich (zuerst im
Norddt.
) die Bedeutung „Steuerruder, Schiffsheck“ als Neutrum aus dem zuvor nur femininen Substantiv ab

Quelle: Wissen.de

Wenn ich die Befürchtung hatte, den falschen Beruf gewählt zu haben, dann weiß ich jetzt, dass es die richtige Entscheidung war. Auch wenn sich der Schwarzwald gerade von seiner garstigsten Sommerseite zeigt. Es ist kalt, windig, nass, mit einem Wort: BÄÄÄÄH.
Aber in den Gruppenräumen ist es hell, warm und kein Lüftchen weht. Allerdings kam es heute zu Zickereien, aber auch das legte sich schnell.

Die nächsten Wochen werdet ihr einiges über das Internatsleben und auch über Steuer von mir zu lesen zu bekommen. Aber keine Angst: so aufbereitet, dass es euch Spaß machen wird.


1 Kommentar:

  1. Ich sollte dringend meine Steuererklärung machen... bei doppelter Haushaltsführung sollte ich da ordentlich was wiederkriegen. Und ganz ehrlich, Hochachtung vor jedem, der sich da auskennt. Ich tue es nicht

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