Dienstag, 9. September 2014

Augen auf beim Brillenkauf Teil II

Normalerweise sind die Fortsetzungen nicht das Wahre, aber in meinem Fall schon. Nein, nicht ich bin die Wiederholung, sondern der Brillenkauf. Nachdem ich mir Juni bei Pro Optik zwei Brillen leistete, für knapp über 200,- für eine Fernbrille und eine Sonnenbrille mit optischen Gläsern, musste ich leider erkennen, dass ich an  meinem Arbeitsplatz damit nicht sehr weit kam. Der Optiker hatte mich im Vorfeld auch darauf hingewiesen, aber stur wie ich bin ...(seufz). Trotzdem sind beide Brillen einfach gut. Und? Nun ich trabte zurück zum Optiker und beratschlagte mich mit der Optikern eine volle Stunde. Mit nochmaligen Sehtest.

Und hier ist sie: Meine Arbeitsplatzbrille:


Sieht auch nicht anders aus wie meine Einstärkenglas-Brille:


Alle drei Brillen besitzen das gleiche Gestell, aber in anderen Farben:


Den Unterschied machen *nur* die Gläser....
Warum aber eigentlich eine Arbeitsplatzbrille oder eine Gleitsichtbrille? Nun, zum Lesen muss ich die Brille absetzen, aber auch ohne Brille wird es zunehmend schwerer - die Altersweitsichtigkeit hat sich eingeschlichen. Zusätzlich zur Kurzsichtigkeit. Jetzt bin ich nicht nur auf die Ferne blind, sondern auch auf die Nähe. Schwerer Seufzer.
Also saß ich im Klassenzimmer, wenn ich die Ausbilder erkennen wollte musste ich die Brille aufsetzen, schrieb ich am PC musste ich die Brille absetzen.
Das hat jetzt ein Ende.
Eine Arbeitsbrille ist ähnlich wie eine Gleitsichtbrille, aber die Sehfelder sind etwas anders aufgeteilt.
Kosten: Schwamm drüber, es tat etwas weh, aber nicht sehr, denn man kam mir im Preis entgegen, weil ich innerhalb drei Monate drei Brillen kaufte.
Warum aber wieder dieses Modell? Ich bin ein Serienkäufer - gefällt mir ein Pulli kaufe ich ihn in zwei, drei Farben, so mache ich es auch mit Schuhen, Haarspangen und eben Brillengestellen. Ne - ganz so einfach ist das nicht: ich habe einen ziemlich breiten Schädel und die meisten Brillen sind zu schmal.

Ganz fatal: Wenn ich mit der Arbeitsplatzbrille aufstehe und weglaufe - weil ich dann gegen alles und jeden laufe, blind wie ein Maulwurf.... manchmal habe ich meine Normalsichtbrille auf dem Kopf und die andere auf der Nase und suche Erstere, wenn ich Pause habe - komplett verpeilt :)

Pro Optik: Beratung wirklich gut, sie nehmen sich Zeit, sehr freundliches Personal, Preise absolut fair. Empfehlenswert.

1 Kommentar:

  1. Als ich letztes Jahr mit der Empfehlung für eine Arbeitsplatzbrille zum Optiker in Regensburg trabte (der allerdings die nicht ganz unbekannte Kette aus Hamburg war), kam ich letztlich auch mit 3 Brillen wieder raus. Eine Einstärkenbrille vor allem für's Autofahren und einer Sonnenbrille mit Stärke. Ich hab mir allerdings 3 verschiedene Gestelle gegönnt, wobei ich doch meistens mit der Arbeitsplatzbrille rumlaufe, weil ich mit der Fernbrille nix lesen kann und ganz ohne inzwischen kaum noch die richtigen Münzen aus dem Portemonnaie kramen kann...

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