Montag, 23. Februar 2015

Lieblingsstück - oder die Ehre des schwarzen Schafes


Schon als Kind merkte ich, dass ich anders als meine Geschwister bin. Allerdings hatte ich da noch den Niedlichkeitsfaktor des Nesthäckchens. Die meiste Zeit lebte ich in meiner eigenen Welt und der Rest interessierte mich nicht wirklich.
Als ich älter wurde stellte sich mehr und mehr heraus, dass ich nicht nur anders in der Familie war, sondern auch anders als die Mädchen in meinem Umfeld. Damals dachte ich: Vielleicht bin ich so etwas wie ein Kuckuckskind? Heute weiß ich: Durch eine Variable bin ich aus einem Paralleluniversum in dieses gelangt und mein Gegenstück befindet sich dort, wo ich eigentlich sein sollte. Die Arme!
Irgendwann arangiert man sich mit seiner Stellung in der Gesellschaft und - in meinem Fall war es so - freundet sich damit an und formiert es auch noch, erklärt es für sich selbst als ein Kunstwerk
Nun, ich muss dafür nichts tun, ich bin wie ich bin. 


Als ich die Chucks geschenkt bekam, dachte ich:

  1. hellblau?
  2. Schäfchen?
  3. määääääääääh 
Aber dann entdeckte ich dieses eine, kleine, schwarze Schaf und ich war hin und weg. Und auf eine Dark Denim sehen die Chucks echt gut aus. Und sie sind sehr liebevoll gestaltet. Eigentlich gibt es kein passenderes Geschenk für mich.



In der Zwischenzeit sind diese Cucks nicht mehr von meinen Füßen wegzudenken, Im wechsel mit den Schwarzen, die so verratzt sind, dass sie nur noch von den Schnürsenkeln zusammengehalten werden.
Oder die Bikerboots.
Oder die Specialedition Chucks aus England...
Oder die anderen Specialedition Chucks aus London....
Oder die Fellgefütterten (dafür musste nur ein Teddy sein Leben lassen).
Cucks are the love of my feets ...
.

In der Zwischenzeit haben auch Soleil und Grey ihr Fell an ihnen gerieben, so habe ich immer die beiden bei mir, wenn ich die Schuhe anhabe.
Chucks = the never ending lovestory of my life

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