Montag, 20. April 2015

geflügelte Pelzärsch-chen


Was da jedes Frühjahr um meine Wohnung herum kreucht und fleucht ist der helle Wahnsinn. Seit Jahren nistet ein Rotschwänzchen Paar über meinem Küchenfenster. Als die zum ersten Mal im Sturzflug am Fenster vorbeiflitzten hatte ich fast einen Herzinfarkt.
Aber sie sind nicht die einzigen Nutznießer des alten Gemäuers, aber gern gesehene. Anders im Herbst, wenn Mäuse meinen in meiner Wohnung überwintern zu wollen. Aber seit meine beiden Musterminatoren meine Mitbewohner sind hält sich der Zuwanderungsdrang der örtlichen Nager Population in Grenzen.
Viel kleiner, aber genauso niedlich sind die Hummeln, die seit Jahren in den Abgesägten Aufhängungen der alten Klapprollos nisten.
Heute war ein unglaublicher Glückstag: ich bekam zum ersten Mal mit, wie eine Hummel sich das Nest vorbereitet – und natürlich live dabei: meine Kater. So lange die um mich rumschwänzeln ist filmen praktisch unmöglich.
Trotzdem gelangen mir ein paar Sekunden Film


Mich freut es, wenn ich in der Stadt den Tieren Niest und Lebensqualität bieten kann. Ich füttere auch im Sommer die Kleinen Meisen, Spatzen und Amseln, die sich in meinem Hinterhof ganz heimisch fühlen. Vor allem die Amseln sind in der Zwischenzeit relativ zutraulich.
Die Aufregung steigt, wenn die Kohlmeisen von der Kübelkastanie aus die Kater, die im offenen Fenster sitzen, necken. Ich habe meinen Spaß, die Kater ihre Aufregung, die Hummeln ihre Ruhe.
Ach ja, wenn sie nicht gerade nisten, kann man sie sogar streicheln - die haben einen pelzigen Hintern, diese Hummeln ....


I

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