Montag, 4. Mai 2015

Helden, Ungeheuer und Schätze: Die Legenden von Andor



Helden sind wir alle mal. Alltagshelden. Aber Helden wir von Herr der Ringe, wer möchte das nicht ab und zu sein?
Man kann ja online in der Zwischenzeit alles spielen, aber dann sitzt man alleine vor dem PC oder trifft sich zu sogenannten Spiele-Cons.
Nerds. Jede Menge Nerds. Aber man kann auch ein Spiele Nerd sein, ohne ins Netz zu müssen. Das bekannteste Spiel ist wohl Dungeons&Dragons – bekannt auch aus der Nerd-TV- Serie The Big Bang Theory. Ich sage nur Bazinga!
Wer jetzt schon geistig ausgestiegen ist muss erst gar nicht weiterlesen. Darf es aber. Es wird spannend und bunt. Es geht um das Brettspiel:




Das Spiel wurde 2013 zum Besten Spiel seiner Kategorie ausgezeichnet und nicht ohne Grund. Es ist ein Strategiespiel. Die Spieler kämpfen gemeinsam gegen den imaginären Feind. 



Aber nicht nach festgelegten Geschichten. Es werden nur der Rahmen und das Level (die Legende) festgelegt. Es gibt sehr unterschiedliche Charaktere, der Schwierigkeitsgrad ändert sich je nach der Anzahl der Mitspieler, der Legende, des Würfelglücks usw. usf.
Das Spiel ist liebevoll gestaltet, die Figuren sind *Pappaufsteller*, ebenso die Helden wie die Feinde, es gibt Gold, Zaubermittel, Waffen und sonstige Ausrüstungsgegenstände.



Was die Spieler mitbringen müssen: Fantasie. Spaß an Brettspielen und Geschichten.
Das Spiel selber – ist praktisch ein Selbstläufer, wenn man mal alles aufgebaut hat – und das dauert.
Das Spielfeld aufklappen, die Checkliste abarbeiten, die Legende heraussuchen, die Helden verteilen und ausrüsten, die Vorgeschichte und die Regeln verlesen. Dann geht es los.
Ich spiele es in der Zwischenzeit regelmäßig mit Kollegen, manchmal ist es so spannend, dass ich mir fast wieder an den Fingernägeln anknabbere.
Als wir einmal mit unserem letzten Würfelwurf unseren Spieltod abwandten und unseren Enggegner niedermachten hallte unser Siegerschrei durch die abendlich verlassenen Gänge des Internats und das Grinsen wich nicht mehr aus unseren Gesichtern.
An anderen Abend gehen wir sehenden Auges in den Untergang. Gerade letzte Woche hat es meinen Helden als erstes erwischt. 




Nachteil: Der Aufbau dauert relativ lange und man braucht Platz.

Vorteil: Es wird nicht langweilig, fördert die Teamarbeit und die Vorstellungskraft, man spielt nicht alleine und wird *süchtig*, es gibt unendliche Variationen und man kann *anbauen*.
Mit Anschaffungskosten des Grundspieles für knapp 30€ ist es nicht sehr teuer.


5Sterne und ein Plussternchen.


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