Mittwoch, 20. Mai 2015

Wenn ich nur so begehrt wär', wie Salat mit Erbeer'

Zugegeben: der Slogan ist geklaut und hatte ursprünglich nur mit einem Cornetto zu tun.
Mai: Spargel und Erdbeerzeit. Leider ist Spargel nichts für mich – es löst etwas aus was für viele eine gänzlich unbekannte Sache ist: Gicht. Ich sage nur – geschwollene Finger und Schmerzen in den Gelenken. Nein Danke. SO bleibt mir aber auch die übel riechende Pippi erspart.
Bleiben also Erdbeeren. So rot. So lecker. So gesund. So fruchtig…. FALSCH.
Die Erdbeere ist weder eine Beere noch ein Frucht, sie ist eine freche Nuss. Klingt komisch? Ist aber so:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeeren.

Eine Sammelnuss. Die sich als Früchtchen tarnt. Und so weiterverteilt wird. Viele von uns kennen auch die kleinere Verwandte: die Walderdbeere – sehr süß, sehr aromatisch, leider aber auch im Einzugsbereich des Fuchses und dessen Bandwurmes. Finger weg, ein Fuchsbandwurm ist weder nett, hübsch, noch erstrebenswert.
Erdbeeren. Mit Zucker, und Sahne und Biskuit. Oder Pur. Oder mit Rhabarber. Oder mit Salat. Oder…. Oder…. Oder…




Ich mag Erdbeeren seltsamerweise am Liebsten im Salat. Im Roma Salat, mit frischen kleinen Scheibchen der Frühlingszwiebel. Dazu nehme ich pro Kopf einen halben Roma Salat, wasche ihn gut, zerpflücke ihn, in Scheiben geschnittene Erdbeeren und die Frühlingszwiebeln dazu, Dressing drüber.
Dressing habe ich immer fertig im Kühlschrank, in einer Glasflasche:
Senf, Zitronenpfeffer, Schwarzen Johannisbeersirup, Salz, Essig, Öl, schütteln, kaltstellen.
Lecker. Dazu geröstetes Brot.



Oder aber: Ab in den neuen Soja-Kokosnuss Joghurt von Alpro. Der ist leicht, cremig und nicht zu süß, hat sogar den leicht säuerlichen Charakter des normalem Milchjoghurts. Dazu frische Erdbeeren. Es ist so leicht, lecker. Erfrischend und macht trotzdem satt. Zum Frühstück packe ich mir dann allerdings auch gerne Haferflocken dazu.


Erdbeeren über Vanilleeis, Erdbeeren in den Cocktail, Erdbeeren, Erdbeeren.
Nur welche Erdbeeren?
Hier bin ich absolut regional – auch wenn sie teurer sind und oft nicht so süß wie ihre spanischen Schwestern, aromatisch sind sie allemal. Ab auf den Markt.

Und wie Villon schon schrieb:
*Im tiefen Tal, im dunklen Grund,
ich bin so wild
- auf deinen Erdbeermund*

1 Kommentar:

  1. Also ganz ehrlich, ich esse nur noch Erdbeeren und Salat aus eigenem Anbau *tussigguck*
    LG
    Salvia von Liebstöckelschuh

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