Sonntag, 5. Juli 2015

Sonntagsgedanken - 27/2015

Es hat sich wohl herumgesprochen, dass es heiß ist. Auch wenn ich es nicht mag, so stecke ich es ganz gut weg. Auch meine Kater. Durch konsequentes Nichtlüften, bzw. nur morgens zwischen 5 und 6 Uhr habe ich nur 27°C in der Wohnung.


Heiß ist nicht nur die meteorologisches Lage in D, sondern  heiß geht es gerade an allen möglichen Fronten zu:

Mr. Lucke hat mit den Schmuddelkindern gespielt und die haben ihm eins über den Detz gezogen und sich mit seinem Erbe davon gemacht. Die hübsche Petry, eine kleine Wölfin im Lamm Pelz, hat ihm *seine* Partei entrissen. Jemand verglich Lucke mit Alan Harper, dem ewigen Verlierer (Two and a half man/amerikanische Sitcom).
Lucke fischte am rechten Rand und ihm gingen so viele ins Netz, dass sie sein Boot zum kentern brachten.
Als er bei seiner Rede versuchte den Islam mal nicht für alles verantwortlich zu machen wurde er ausgebuht. Als Petrys Sieg feststand, tobten ihre Anhänger und riefen Petry Heil. Man muss kein Crack in der Geschichte sein, damit man sich spätestens hier gruselt.

Griechenland.
Mir blutet das Herz, beide. Den zwei schlagen in meiner Brust.
1. Klar, war und ist es eines der griechischen Hobbys keine Steuern zu zahlen, aber darin sind die Reichen mal wieder ganz vorne und die haben ihr Vermögen schon längst in Sicherheit gebracht. Die Armen erwischt es voll. Das Bild des weinenden Rentners, der kein Geld abheben konnte und damit seiner Frau nicht die notwendigen Medikamente kaufen konnte ging um die Welt.
2. Aber das was *Europa* hier mit der Bevölkerung macht ist moderne Sklaverei. Natürlich kann man darüber streiten, ob die griechische Regierung den richtigen Weg geht – aber auch hier bleibt es wieder gleich – die Kleinen trifft es am härtesten.
Ein Engländer hat ein Groundfoundingprojekt in Angriff genommen – er sammelt Geld, damit die Griechen die Rat zahlen können ohne sich von Schäuble und co weiter erpressen lassen zu müssen.

Freital:
Mir wird schlecht. *Besorgte Bürger* belagern ein Hotel, das als Flüchtlingsunterkunft dient. Die CDU schloss zu den besorgten Bürgern auf. Ist das der richtige Weg. Neonazis konnten ungestraft den Hitlergruß zeigen, während *besorgte Bürger* „Ausländer raus“ schrien.
Die Freitaler Bürger, die sich vor die Flüchtlinge stellten musste das schlimmste befürchten.

Hier gibt es eine schöne Aktion:
Postkarten für die Flüchtlinge. Wenn ihr teilnehmen wollt – die Adresse steht auf dem Foto:




Egal wie *sch---* die Situation ist - ich treffe immer wieder Menschen, die gegen Unmenschlichkeit und Ausländerhass angehen. Das macht es erträglich. 

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