Mittwoch, 30. September 2015

Stuttgarter Schönheiten - der Rohrer See

Wer geht schon wirklich gerne zur Arbeit? Nun ja, ich zum Beispiel. Nicht (nur) das mir die Arbeit an sich Spaß macht, der Abschluss meines Weges versöhnt mich im Voraus schon mit allem was der Tag so bringen mag.
Egal welches Wetter, an Regentagen spanne ich mir meinen roten Schirm, weiß gepunktet, auf.
Der kleine Park wartet immer wieder mit Überraschungen und Schönheiten auf.
 


In Rohr, nicht weit von der Schnittstelle der Bushaltestellen der Linien 81/82/86, kann man mitten in einem kleinen Vorort einen märchenhaften  Ort besuchen. Hier findet auch das Rohrer Seefest statt.

Rohrer See. Nun ja, es sind eher zwei Teiche, aber diese, vor allem der Obere, sind wunderschön.
Man muss die Augen schon aufmachen und bereit sein die Schönheiten zu sehen.
In der Zwischenzeit kennen mich die Rallen und die verschiedenen Entenarten und vor allem die vorwitzigen – und lauten! – Rallen strömen mir morgens entgegen. Wenn ich es wage ohne zu füttern weiterzugehen dann verfolgen sie mich.

Was? Du fütterst Enten? Das soll man doch nicht. Ja. Man soll sie nicht mit BROT füttern und vor allem nicht überfüttern. Sie bekommen nicht viel und dann das Richtige. Kostet mich zwar etwas, aber ich füttere ja auch die Meisen, Spatzen, Rotkelchen und Rotschwänzchen in meinem Hinterhof – sehr zur Freude meiner Kater, die im Winter am Badezimmerfenster festgewachsen zu sein scheinen und deren Mauzen dann mehr dem Keckern eines Vogels ähneln.



Oft bleibe ich stehen, mal unter der Trauerweide, deren Äste bis an die Wasseroberfläche hängen, dem Schilf, in dem der Wind und die Enten rascheln. Manchmal gibt sich der Graureiher die Ehre und lässt mich bis auf Armlänge an sich herankommen während er nach den Karpfen äugt, die die Gefahr sehr wohl kennen. Man sieht sie fast nicht im schlammigen Grün des Teiches, erahnt sie mehr, nur wenn sie sich durch einen Flossenschlag oder durch einen Oberflächenkuss verraten.
Zwischen den Teichen stehend wende ich mich nach Osten und von dort beleuchtet die Sonne, je nach Wetterlage, den Park und taucht ihn in helles, diffuses, mystisches Licht. Jeder Tag entfaltet hier seine natürliche Schönheit. Morgens. Sehr früh (für meine Verhältnisse). Zwischen sieben und neun Uhr. Wenn ich den Park durch einen, von Hecken gesäumten, steilen Weg verlasse, raschelt es in den Nussbäumen über mir und wenn ich Glück habe beäugt mich ein scheuer, rotbrauner Kobold lange genug, dass ich ihn entdecke: ein Eichhörnchen. 


Ein paar Schritte weiter erwartet schon eine schlanke, schwarze Katze mit goldfarbenen Augen ihre morgendliche Streicheleinheit und selbst, wenn ich auf den letzten Metern zum Büro bin: einer der Anwohner hat das ganze Jahr über für die Wildvögel Futterstationen aufgebaut – hier tummeln sich sämtliche Meisen der Umgebung.

Ich komme ruhig und erholt im Büro an. Jeden Arbeitstag.

Love it.

Sonntag, 27. September 2015

Sonntagsgedanken, 40/2015


Es herbstet. Es herbstet ganz gewaltig. Die Nächte werden länger und kühler und wenn auch mancher Sonnentag uns einen Ausflug in den längst vergangenen Sommer vorgaukelt.
Und doch: kein schöneres Licht als Mitte, Ende September. Die Luft schmeckt nach Kühle und feuchtem Laub, an manchem Morgen überzieht Tau Halme, Blätter und Blüten mit einer Million funkelnder Diamanten, die dann im Tageslicht vergehen wie Feengold.
Dieser Herbst ist nicht anders und doch. Man sagt so leicht: Es ist eine Frage der Perspektive. Stimmt.
Die Metapher, ob ein Glas halb voll oder leer ist, bekommt dieser Tage immer mehr Bedeutung.
Wie haben genug. Trotzdem bekommen manche Menschen schon beim ersten Schluck Panikanfälle, wenn sich das erste Viertel verflüchtigt.
Eine andere Metapher: Das Boot ist voll.
Heute sagen viele Menschen, dass das Boot ist. Andere sagen, es ist noch nicht voll. Manche meinen Deutschland, manche meinen Europa, einige meinen sogar die ganze Welt.
Ist es so?
Oder geht es um ein Verteilungs*problem*?
Manche Quellen zeigen auf, dass es genug Platz und Lebensmittel auf dieser Welt für alle Menschen gibt. Nicht nur für die ersten Welt Staaten.
Es ist nur nicht *gerecht* verteilt. Für einige wäre die Umverteilung Verlust ihres Wohlstands, für viele würde es der Weg aus Not und Elend sein.
Rufe ich hier jetzt die Revolution aus?
Nein.
In der Zwischenzeit ist es mir klar geworden, dass jeder von uns sein Sein verteidigt. Ich auch. Ich lebe ja auch in einem relativen Wohlstand, der für sehr viele Menschen auf diesem Planeten das Paradise wäre. Das ist mir bewusst. Und deswegen gebe ich einen Teil dieses Wohlstandes ab, manchmal mehr, manchmal weniger, manchmal Geld, manchmal Zeit, manchmal Sachgegenstände, Geschichten, Bilder. Was gerade verfügbar ist und nicht mehr unbedingt benötigt wird. Aber nie mehr als ich mir wirklich leisten kann.
Andere geben mehr: Mehr Geld, mehr Zeit mehr Herzblut. Manche weniger. Manche gar nichts.
Verurteile ich sie? Nein, nicht mehr. Jeder lebt sein Leben, jeder ist für sich selbst verantwortlich.
Auch sollte man sich nie mit anderen vergleichen. Jeder geht seinen Weg.
Manche vergessen bei allem auf sich selbst zu achten und brennen zu schnell aus, brauchen dann selbst Hilfe. Andere verhärten und sagen:*Ich war immer nett, aber bekam ich es gedankt? Nein! Jetzt bin ich eben auch Arschloch!*, auch das kann ich verstehen, nachvollziehen. Verurteile ich es?
Ja manchmal. Es schreckt mich. War ich doch auch schon an diesem Punkt. Wenn man diesen Weg weitergeht erwartet einen Verbitterung und Neid.
Ich mag kein Richter sein. Und doch richte ich manchmal und dann schäme ich wegen meinem Snobismus.
Jeder wie er kann, jeder wie er will. Meine Veränderung kam auch nicht durch Vorhaltungen zustande. Menschen kreuzten meinen weg, die einfach etwas vorlebten, das mich beeindruckte. In allen Lebensbereichen. Und als es mir schlecht ging und ich fast die Hoffnung verloren hatte, ausgebrannt und schmerzerfüllt, an Körper und Seele verletzt, wurde mir immer wieder eine Hand geboten, ein Moment des Zuhörens, aber auch des Ermahnens und der Aufforderungen.
Die Wahl lag bei mir.
Nur bei mir.
Es war meine Entscheidung.
Seitdem mache ich nicht mehr die anderen für mein Verhalten und mein Tun verantwortlich.
Wir haben immer die Wahl.
Auch jetzt.
Es ist unsere Entscheidung dem Elend zuzusehen oder das, was wir tun können um es zu ändern, zu tun. Ob für Mensch oder Tier.

Think about it.

Sonntag, 20. September 2015

Sonntagsgedanken 39/2015, Deutsche Leitkultur

Was ist Kultur?
Wir sprechen von Essenskultur, Trinkkultur, Leitkultur.
Im Moment sorgen sich einige seltsame Gestalten um die deutsche Kultur.
Bitte was ist die *deutsche Kultur*? Ein Schnitzel an einem Eichentisch mit einem Bier zu sich zu nehmen?

Wir Deutsche stehen für vieles:
Das Land der Dichter und Denker.
Unglaublich schöne Musik.
Aber wenn wir uns umsehen, dann ist das … ja was ist es? Die Leistung eines Volkes oder einzelner, genialer Menschen?
Ist Kultur unveränderlich, oder immer im Wandel?
Wir nutzen arabische Zahlen, wir trinken Kaffee, essen Kartoffeln und Schokolade, Popcorn….
UNSERE deutsche Kultur bediente und bedient sich immer aus anderen Kulturen. Es ist ein Wechselspiel. Ein Austausch. Kulturen wandeln sich, die Kultur wandelt sich.
Kultur umfasst so vieles: Wie kann ich auf eine *deutsche Leitkultur* stolz sein, wenn ich sie nicht lebe. Und um das geht es bei den *besorgten „teutschen“ Bürgern*, die die abendländische Kultur in Gefahr sehen, ihre eigene Identität…. Und dann sieht man sie, die Parolen rufen, unfreundlich und fremdenfeindlich sind. Lügenpresse brüllend versuchen Berichterstattern die Kameras aus den Händen zu reißen. Das Gesicht des hässlichen Deutschen.
Deutsche Kultur?
Ja, „wir“ sind ein emsiges Völkchen. Ingenieure perfektionieren alles was technisch machbar ist.
Egal um was es geht – es wird perfektioniert:
Ob es um Waffen geht, um die Optimierung der Massentierhaltung geht, um Effizienz beim *Nutzen* der Arbeitskraft…. alles wird optimiert, bis zum geht nicht mehr. Eines der traurigsten Beispiele davon war die Optimierung des geplanten Massenmordes im dritten Reich.
Deutsche Kultur?
Was ist Kultur? Ist das was Feststehendes, in Stein gemeißelt, unveränderlich?
Ich bin internationalisiert:
In meiner Sprache verwende ich eingedeutschte Worte die aus dem lateinischen, französischen, englischen und italienischen Sprachen entnommen sind. Ich nutze arabische Ziffern, das Papier wurde wo erfunden? Woher kommen unsere Feiertagsriten? Unsere Sprichwörter, unsere Redewendungen? Woher kommen unsere Waschkultur, unsere Stoffe – Seide, Baumwolle?

Was ist die deutsche Kultur? Wagner, Sauerkraut, Bier, Schnitzel und Lederhose? Goethe, Schiller, Brahms? Bestimmt nicht.
Kultur wandelt sich durch Bereicherung. Schließt sie sich ab, mauert sie sich ein, verdirbt und verarmt sie.

Deutsche Kultur?

Die, die ihren Untergang beschwören sind oft noch nicht einmal der deutschen Sprache wirklich mächtig, jedenfalls nicht deren Rechtschreibung und Grammatik. Was ich nicht weiter nicht schlimm finde. Kein Mensch ist perfekt.
Was ich ihnen aber übel nehme, dass sie ihren Kleingeist als Kulturschutz verkaufen, ihre Ängste nicht sauber artikulieren und verallgemeinern was das Zeugs hält, unbedarft Fahnen schwenken und ihr Gartenzwergidyll mit Sprechchören verteidigen, die weder den Kern des Pudels treffen noch wirklich etwas mit Kulturverteidigung zu tun hat.

Um etwas zu verstehen muss man es kennen lernen. Um etwas kennen zu lernen muss man sich erst einmal darauf einlassen.

Think about it.

Sonntag, 13. September 2015

Sonntagsgedanken - 38/2005

Was würdest du mitnehmen, wenn du flüchten müsstest?
Wie bitte?
Was ich mitnehmen würde?
Im ersten Moment bin ich berblüfft über die Frage, dann überfordert.
Dies Frage beschäftigt mich seit Tagen.
Was ich alles zurück lassen müsste, um ins Ungewisse zu gehen.
Was würde ich mit meinen beiden, neben mir friedlich dösende, Katern machen?
Was?
Allein der Gedanke, sie vielleicht zurücklassen zu müssen bricht mir schier das Herz.
Hätte ich Zeit, Freunde und Familie zu ereichen , um gemeinsam in das Ungewisse zu gehen, oder müsste ich Hals über Kopf um mein Leben laufen?
Reisepass, Smartphone und Ladegerät, Geld...
und dann? Dann?

Was würdest du mitnehmen, wenn du flüchten müsstest?
Ich weiß es - ehrlich gesagt - immer noch nicht genau.

Und du?

Sonntag, 6. September 2015

Sonntagsgedanken - Umbruch - 37/2015

Immer wieder Sonntags… ausschlafen (soweit es mit zwei hungrigen Stubentigern, deren Essensuhr auf 5 Uhr morgens geeicht ist, möglich ist), frühstücken (Kaffee und meine Pillen, die ich täglich einwerfen mus – aber leider sind sie nicht rosa), in den Morgen bummeln und den Gedanken freien Lauf lassen. Das letztere mache ich eigentlich jeden Tag, nein, bis auf das in den Morgen hineinbummeln mache ich das Alles jeden Tag. 
Selbst das in den Morgen hineinbummeln gelingt mir unter der Woche – ich trabe zur U-Bahnstation und erwische mich dann immer dabei, wie ich manche meiner Mitfahrer mit Zombies vergleiche, so mürrisch, müde und scheintot sehen manche aus. Ich höre Musik, beobachte, durch die verdreckten Fenster, wie die Stadt und die umliegende Natur erwacht, stricke an der Babydecke für Lilly und Andreas und hänge meinen Gedanken nach.

Im Prinzip denke ich in Schreibform. Ich weiß nicht, wie ich es anders formulieren soll. Ich formuliere im Kopf meine Gedanken aus, als würde ich sie zu Papier, bzw. auf den Bildschirm und in den PC bringen wollen. Also wenn ich bewusst denke. Dieses Thema finde ich spannend. Wie denken andere? Wenn ich Musik höre, laufen in meinem Kopf Videos. Je nachdem, was es für Musik ist, sind es *Spielfilme*, *Naturbilder*, Farbenspiele*.
Und dann habe ich mein Social Network immer dabei. Während ich zuhause, bevor ich in den Tag starte und das Haus verlasse, checke ich noch die Nachrichten. Das MoMa von ARD/ZDF laufen die erste halbe Stunde. Ich will wissen, was gerade aktuell passiert. Und dann setze ich es in der Bahn fort.
Ud ich fotografiere unentwegt. Wenn mir gute Bilder gelingen poste ich sie über Instagramm, manchmal sind es so viele Bilder, dass ich sie direkt in ein Album auf Facebook setze. Manche Bilder überlasse ich den Stadtisten, deren Mitglied ich bin. Vom Österreichischen Platz in Stuttgart bis Vaihingen sind es vielleicht 17 Minuten, durch das wunderschöne Stuttgart Süd, dann das angestaubte, mürrische Kaltental, mit seinen versteckten und verschreckten Schönheiten. In Vaihingen mache ich einen Abstecher beim Kiosk, die haben die leckeren Laugenbrötchen des Rohrers Bäckers Bausch. Anschließend hechte ich über die Straße und entere mit einem fröhlichen *Guten Morgen!“ den 81er Bus nach Rohr. Ich freue mich jeden Morgen darauf die letzte Teilstrecke durch den Park zu laufen. Entenfutter im Gepäck, werde ich schon erwartet, von den Rallen, den schwarzen Enten, deren Gefieder je nach Licht violett oder moosgrün-metallisch glänzt, die normalen Enten schnattern auch schon, nur die Karpfen ruhen noch am Grund. Jeden zweiten Tag füttere ich sie und die kleinen, vorwitzigen Rallen sind immer die ersten, die mich erspähen und zu mir eilen. Ich muss nicht rufen. Nur still stehen bleiben und sie kommen. Die letzte Teilstrecke geht steil den Berg hoch und der Arbeitstag empfängt mich.

Vielleicht fragt ihr euch  warum ich das gerade schreibe. Das kann ich euch genau sagen. Ich bin manchmal überwältigt vom Glück dieser Normalität und flüchte mich auch in sie. Denn das Grauen flutet manchmal aus dem Display meines Smartphones, springt mich ohne Vorwarnung an, mit einem Bild, einem Video, einer Nachricht.
Auch so vergangene Woche, als das Bild des kleinen, ertrunkenen Jungen auf dem Display auftauchte und ich weinend in der U-Bahn saß. Mit ihm drängte sich all die Kinder in Syrien in meine Gedanken, die seit Jahren keine normale Kindheit haben, deren Leben und dass ihrer Eltern, aller Syierer, nur noch von einem bestimmt werden: Angst um das nackte Leben. Die all ihren verbliebenden Mut und das wenige was sie tragen können, zusammenraffen um sich auf einen ungewissen Weg zumachen an dessen Ende das verheißene Land steht: Germany.
Mein Heimatland ist zum Ziel, zum Zeichen der Hoffnung für ein Volk geworden. Millionen sind aufgebrochen und ziehen gegen Norden, aller Umstände und Widrigkeiten zum Trotz. Manche versuchen es über das Mittelmeer, andere über den Landweg. Sie sind Schleppern und gnadenlosen Politikern (wenn ich an Ungarn denke schäume ich vor Wut) ausgeliefert.
In Ungarn sind jetzt einige Tausende einfach zu Fuß weitermarschiert um nicht interniert zu werden. Das Bild von Menschen in Käfigen, wie in einem Tierheimen, geistern durchs Netz.
Das Grauen immer dabei. Live immer dabei per Smartphone – ich. Aufgerüttelt aus meiner morgendlichen Idylle.

Und doch gibt es Zeichen der Hoffnung: Österreicher tankten einfach ihre Autos voll, fuhren und fahren nach Ungarn und transportieren Menschen zurück nach Österreich, von wo diese Menschen zu uns kommen können. In München begrüßen Bürger die Ankommenden mit Beifall, etwas zu essen, Süßigkeiten und Kuscheltier für die Kinder.
In Stuttgart war die die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, als die Nebenräume der Schleyer-Halle umfunktioniert wurden, so groß, dass die Verantwortlichen bald nicht mehr wussten, wo ihnen der Kopf steht. Und das sind nur zwei Beispiele von vielen.

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Hier in Deutschland. Dieses Land erfährt gerade eine Revolution der anderen Art. Trotz vieler fremdenfeindlicher Übergriffe, terroristischer Brandanschläge auf Flüchtlingsheimen, Freital und Pegida – die *schweigende Masse* demonstriert auf eine andere Art: sie hilft. Spendet Geld, Sachen und Zeit. Man übersieht sie gerne, kann sie kaum hören, denn das Gebrüll der Freitaler Nazis, getarnt als besorgte Bürger, deren Hass und Neid so laut durch das Land hallt, übertönt so leicht das andere Deutschland.
Aber es werden mehr. Die meisten demonstrieren nicht auf der Straße. Sie gehen zu den Flüchtlingen, nehmen sich Zeit, lehren, trösten, lächeln, spielen mit den Kindern.

Es wird viel geschrieben über dieses Thema. Und ich bin kein Traumtänzer. Es gibt Probleme, es wird nicht einfach. Aber wir werden es schaffen. Wir müssen es schaffen. Wir müssen verhindern, dass  das Morden in Syrien und nicht nur dort, es den Menschen unmöglich macht dort zu bleiben. Und denen die geflohen sind müssen wir helfen. Und auch denen, die dies nicht konnten.
Denn sie sind wie wir: Menschen.