Sonntag, 3. Januar 2016

Sonntagsgeschreibsel 03.01.2016 *Und nu?*

Guten Morgen.
Neues Jahr, neues Glück? Oder:
Alles wieder auf Anfang zur ewigen Wiederholung?
Das Netz ist voll von Rückblicken, Voraussagungen, Fotos und immer noch Glückwünschen. Über den Jahreswechsel habe ich schon geblogt und ich weigere mich es zu wiederholen. Aber wer es gerne noch einmal lesen mag, hier der Link: Der Tag danach

Zurzeit leben wir zu 5 in meiner Wohnung. Meine Mitbewohnerin, meine beiden Kater und ein entzückendes Katzenmädel namens Leila, ein Thai-Burma-Mix mit einem extrem kurzen Puschelschwanz. Ihre Nabelschnur schnürte das Schwanzchen ab. Dadurch wirkt sie wie eine Katzenausgabe von Struppi, Tims Hund. (Für Unwissende: Tim und Struppi, die Abenteuer des jungen belgischen Reporters, Autor: Herge.)



Am Anfang wurde gemurrt, gesungen und gefaucht. Jetzt wird bevorzugter Weise geschnüffelt – am Hintern. Die Dame macht es ebenso wie die Herren und ich beömle mich dann immer, wenn ich den Ausdruck in den Katzengesichtern sehe.

Es ist Sonntag, es ist ein grauer Tag, die Stimmung ist entspannt und schläfrig. Die Prüfungsaufgaben der letzten drei Jahr liegen unberührt auf dem Tisch – ich habe keinen Bock. Eine rebellische Verweigerungshaltung rumort in mir. Ich liege faul herum und lasse die Gedanken schweifen:
Mein Blog.
Ich sollte mich mal entscheiden wie es weitergehen soll. Mache ich zwei? Einen für Alltägliches und eines für politisches? Aber sind nicht beide eins? Klar: jemand der leichtes Lesen erwartet möchte nicht unbedingt….. – aber sollte ich das nicht dem geneigten Leser überlassen?

Themen? Gehen wohl nicht aus.
Häufigkeit? Lasse ich wohl auf mich zukommen.
Bilder? Wieder mehr.
Jetzt habe ich aber erste einmal Ziele in der wirklichen Welt zu erreichen: Mein Abschluss.
Danach: einen Job.
Endlich wieder einmal einen richtigen Urlaub: Ans Meer
Und vielleicht: Umziehen.
Time will tell.

Draußen setzt sich die Sonne gegen die trübe Nebelsuppe durch. Jedenfalls für den Bruchteil einer Minute. Heute ist experimentelles Kochen angesagt. Wenn ich im Supermeakt etwas sehe was ich nicht kenne, bzw noch nicht zubereitet habe, dann kaufe ich den Kram und koche ihn. Heute wird es bestimmt lustig. Zur Not haben wir noch Brot und veganen Schmalz.
Und: ich werde heute wohl dann doch mal in die Prüfungsbögen schpikeln und meine Rebellentum an den Nagel hängen.
Es ist Sonntag und die Welt kann mir mal gepflegt den Buckel runter rutschen.
Wie Dora so scgön sagte: Vorsätze sind dazu da gebrochen zu werden.

Wünscht euch was. Jeden Tag. 

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