Sonntag, 15. Mai 2016

Wutausbruch Sonntagsgedanken -15/05/2016

Manchmal muss man sich zur Zeit fragen, ob uns etwas ins Trinkwasser gemischt wurde und nur ein Teil gegen die Droge resistent ist.
Ich erwische mich immer öfter dabei, wie ich tief seufze und den Kopf schüttle.
Anscheinend ist die lange Friedenszeit manchen Menschen in Europa zu Kopf gestiegen, die Schrecken des Krieges sind weit weg und flimmern in HD über die heimatliche Flimmerkiste. Alles ganz weit weg.
Der kollektive Aufschrei wegen Paris/Belgien/----- sind längst verhallt und im Konsumrausch vergessen..
Klar geht das Leben weiter. Auch bei mir.
Die schriftliche Prüfung liegt hinter mir. Und wie so ganz typisch für mich war, dass ein Zahn meinte, einen Tag vorher abbrechen zu müssen und die Plombe frei zu lassen. Der Zahn brach so scharfkantig ab, dass ich mir die ganze Zeit die Zunge auf schnitt. In der Zwischenzeit ist der Zahn abgeschliffen, der letzte Prüfungsbogen abgegeben.
Was für ein Luxus. Ich darf mit Anfang fünfzig, sozial abgesichert, eine Ausbildung machen und abschließen. Und mir einfach einen Zahnarzt suchen, hingehen und ohne was zusätzlich zahlen zu müssen werde ich bzw der Zahn, der Böse, behandelt.

An all die Meckerer da draußen, ja ich meine die kackbraunen Arschkrampen, die immer jammern, dass niemand was für sie tue. Echt jetzt? ECHT JETZT?
Nein es sind nicht nur die Ableger der braunen Brut, die so denken. Aber es gibt genügend braune Führernaturen, die genau auf diese unzufriedene Masse abzielen und dann auch wieder uralte Vorurteile heraus kramen. Der Moslem von heute ist der Jude von gestern. Gestern waren es die *Zigeuner*, heute der Araber.
Aber die nehmen uns ja alles weg, bzw wollen uns alles nehmen.
Den Besitz, die Kultur, die Sexualität.
Merken die denn nicht, dass wir wie die Maden im Speck leben? Das selbst die Ärmsten unter uns tatsächlich aufgefangen werden, wenn sie es wollen? Das man mit Hartz IV nicht reich wird, dass das System nicht (immer) gerecht ist, usw ist unbestritten.
Aber wenn jemand bei uns auf der Straße umfällt, zusammenbricht, wird er in ein Krankenhaus gebracht und nicht zum Sterben liegen gelassen. Wir geben mehr für unsere Tiere aus wie viele Familie auf der Welt überhaupt im Monat zum Überleben haben.
Und bombt niemand die Häuser über dem Kopf zusammen. Niemand verhaftet uns, wenn wir unsere Regierung beschimpfen.
Gut wir werden abgehört - das passt mir auch nicht. Aber deswegen von einer Diktatur sprechen?
Dies Kackbratzen, die jaulen, man könne nicht die ganze Welt retten und sich dann billiges Fleisch reinstopfen.... TV glotzen und sich am Elend anderer auch noch ergötzen.
Die die immer rufen - *Und wir? Wer macht was für uns?*
Die, die immer die ersten sind, wenn es darum geht vom Staat mehr *Zuwendung* zu fordern und bei jeder Gelegenheit bescheißen - ja, ich meine auch die Verantwortlichen bei der Commerzbank, die mit Steuergelder gerettet wurden und dann anderen helfen eben diesen Staat um die Steuern zu bescheißen
Es staut sich seit Wochen bei mir an. Dieser extreme Egoismus, diese Gier.
Die, die von den anderen sprechen, die, die unbedingt Sündenböcke brauchen, aber sich nie selbst reflektieren - IHR KOTZT MICH AN.

Ich höre immer weniger Menschen, die sagen sie seien zufrieden, gar glücklich. Ich kenne nur wenige, die sich krumm legen und nicht piensen. Und ich bin verdammt froh, dass es sie gibt. Dass ich einer von ihnen bin.

Zufriedenheit stellt sich ein, wenn man sich bewusst man, wie gut es einem geht.
Genug zu essen, Wasser, Licht, Heizung, sanitäre Anlagen, medizinische Versorgung - für uns alles selbstverständlich. Die Freiheit, dass aussprechen zu dürfen was man denkt. Auch wenn es manchmal Ärger gibt

Ich habe kaum noch Schmerzen.
Mir geht es gut.
Ich bin zufrieden.
Und manchmal sogar glücklich.
Bin ich froh, dass ich keine/r von denen bin.

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